Spendet für die verletzten St.Pauli Fans

Auch wir schließen uns dem Fanladen an und möchten nochmal auf die Möglichkeit zur Spende aufmerksam machen. Im Fanladen steht eine Spendendose bereit oder überweist das Geld. Die Daten findet ihr unten. Raus die Taler!

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es im Anschluss an unser Auswärtsspiel in Aue zu einem gewalttätigen Überfall durch HSV – Fans auf  St. Pauli Fans gekommen, den wir auf das Allerschärfste verurteilen.

Die Freunde aus unterschiedlichen Fanclubs des FC St. Pauli wurden bei Ankunft in Hamburg mit ihrem gemieteten 9er in einem Parkhaus unvermittelt angegriffen und dabei teilweise schwer verletzt. Dieser Angriff hätte offensichtlich jeden St. Pauli Fan treffen können.

Bei dem Angriff von ca. 25 HSV – Fans wurde den Betroffenen gezielt gegen die Köpfe und Rücken getreten und auch nicht von ihnen abgelassen als sie schon am Boden lagen. Dazu bewaffneten sich die Angreifer ebenso mit Steinen, um auch den 9er zu zerstören und aus diesem persönliche Dinge zu entwenden. Die „Durchführung“ des Angriffs und die erheblichen Verletzungen der Betroffenen zeigen einen Gewaltexzess, der durch nichts zu rechtfertigen ist.

Wir wünschen den Betroffenen und insbesondere der schwer verletzten Frau schnelle und gute Besserung.

Fanladen St. Pauli

April 2017

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Ab sofort kann im Fanladen für die Betroffenen des Überfalls gespendet werden. Damit unterstützt ihr medizinische Folgekosten, die Ersetzung persönlicher Gegenstände und eine mögliche Rechtsberatung. Vielen Dank!

Bankverbindung:
Kontoinh.: JUSP Fanladen St. Pauli
IBAN: DE37200505501045210935
Swift: HASPDEHHXXX

Betreff: Soli Aue

25.Millerntor-Cup

Das Jubiläumsturnier ist durch. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und wir denken, wir dürfen die Halle weiterhin benutzen 😉 Danke nochmals an den Fanladen St. Pauli, an die Sanitäter, an die Ordner und alle, die am Gelingen dieser fairen und lustigen Veranstaltung beigetragen haben.

Glückwunsch natürlich auch nochmal an die Sieger Britts Eleven in der Spaßgruppe und dem FC Hamburger Berg im Hauptfeld.

Eine Mahnung haben wir jedoch noch: Wenn ihr beim nächsten Mal nicht könnt, obwohl ihr zugesagt habt, dann sagt wenigstens ab (und das auch rechtzeitig)! Ist fair den Leuten gegenüber, die ihre Arbeit und ihr Herzblut in das Gelingen setzen.

Hier nun aber die Platzierungen im Detail:

Spaßgruppen:

1. Britt’s Eleven
2. Unicorns
3. KiezKick
4. SG Nordvernetzung
5. International Supporters Club
6. Bagdad Calling
7. U18 Ragazzi
8. Voll St.Pauli
9. Attilas Erben
10. Halli Galli
11. Kollektiv 20359
12. Freundeskreis 1910
13. Gulaschkanone
14. Bright Side
15. Deaf Fanclub

Hauptfeld:

1. FC Hamburger Berg
2. Kommando Boys in Brown
3. Black Out
4. Mofas End
5. Gleiche Höhe 08
6. BW Pigeons
7. Jolly Joggers
8. Maniacs
9. Budenknäuel
10. Cephalopoden
11. New Kids Sankt Pauli
12. FC Lampedusa St.Pauli
13. G.A.S.
14. BW Verfolger
15. Bogeys
16. Club der toten Gegengerade
17. Viva con Agua
18. Ostblock
19. Nikotiner Mönche
20. Chaoticker
21. Darum St.Pauli
22. Blutgrätsche Quedlinburg
23. Flutlichtsturm
24. heiß&cool / Conexion
25. Underdogz
26. Sogenannte + Simulanten
27. Skål St.Pauli
28. Pendler Lüneburg
29. Enfants Terrible

Offener Brief von St.Depri an den FCSP

Liebes Präsidium, Lieber Vereinsrat, Liebe Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums,

einigermaßen verwundert haben wir am 4. November 2016 davon erfahren, dass die Robert-Enke-Stiftung in die Kollaustraße geladen wurde, um über Depression im Profisport zu sprechen (https://www.fcstpauli.com/news/robert-enke-stiftung-zu-gast-im-nlz/). Verwundert hat es uns deswegen, weil wir als St. Depri dem NLZ bereits seit dem 13. März 2015 immer wieder das Angebot unterbreitet haben, eben diese Veranstaltung abzuhalten.

Die im Artikel erwähnte „offene Gesprächskultur“ wird von uns definitiv begrüßt, im vorliegenden Fall allerdings schmerzlich vermisst. So haben wir zwar in den vergangenen 1 ½ Jahren regelmäßig nachgefragt, was denn jetzt eigentlich mit unserem Angebot sei, darauf aber nie eine Antwort bekommen, die hätte vermuten lassen, dass das NLZ ein Interesse daran hat, eine solche Veranstaltung abzuhalten.

Unser Angebot beinhaltete: Experten aus den Bereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Burnout und Depression im Profisport. Des Weiteren gibt es bei uns natürlich immer die Möglichkeit der Kontaktaufnahme, sei es über Mail, Facebook oder persönlich beim Stammtisch; außerdem sind bei St. Depri alle beteiligten Personen entweder aus der Fanszene des FC St. Pauli oder aus dem Viertel und haben somit von vornherein einen Bezug zu den Jugendlichen im NLZ. Somit wäre aus einer präventiven Maßnahme ganz automatisch auch eine Möglichkeit zur Interaktion im „Notfall“ geworden.
Das Angebot der Enke-Stiftung im NLZ hingegen beinhaltete einen ehemaligen Bundesliga-Profi und einen Buchautor und als die Veranstaltung fertig war, wurden noch Fotos für die Presse gemacht und alle sind wieder ihres Weges gegangen.

St. Depri ist in den vergangenen Jahren zu einer erfolgreichen Initiative geworden, die bereits hunderten St. PaulianerInnen mit praktischem Rat und effektiver Tat zur Seite gestanden hat. Wir helfen Betroffenen, unterstützen Angehörige und beraten Interessierte. Unsere Arbeit findet zwar nicht auf Titelseiten oder im Rampenlicht, sondern in den Toilettenkabinen des Millerntors, den Behandlungszimmern der Therapeuten unseres Netzwerks oder der Vertrautheit des Fanladens statt; aber eben genau so soll es auch sein. Die Depression ist meist eine leise Krankheit und darüber sind wir alle uns bewusst.
Die Aktion im NLZ allerdings hat uns von St. Depri ordentlich genervt – wir sind angepisst – und zwar richtig! Genau deshalb werden wir jetzt laut und schreiben diesen Brief: Aus einer präventiven Veranstaltung für Jugendliche, welche mit ihrer Berufswahl schon jetzt wissen müssen, dass sie immensen psychischen Druck werden aushalten müssen und diesem gewappnet sein müssen, um nicht daran zu zerbrechen, eine Imageveranstaltung zu machen, finden wir geschmacklos. Jemanden ausschließlich von außen zu holen, obwohl es innerhalb des Vereins qualifizierte und vor allem ausgebildete Experten gibt, ist stillos. Dann im Nachhinein noch von einer „offenen Gesprächskultur“ zu sprechen, klingt wenig glaubhaft.

Wir freuen uns darüber, dass das NLZ sich generell endlich mit dem Thema der Prävention von psychischen Krankheiten im Profisport beschäftigt – das ist wirklich wichtig. Es bleibt allerdings zu bemängeln, dass an dieser Stelle die Qualität dem Prestige geopfert wurde. Dabei gilt unsere Kritik ausdrücklich nicht der Enke-Stiftung.
Wir haben nicht den Anspruch, die Welt zu retten, aber „Wir sind immer für uns da!“ – dazu zählen auch diejenigen Jugendlichen, die im NLZ trainieren, denn auch diese gehören zu St. Pauli.

Wir sind St. Depri und wir sind offen für Gespräche. Ihr erreicht uns jederzeit per Mailoder über Facebook und persönlich an jedem dritten Donnerstag des Monats im Fanladen oder bei Heimspielen des FC St. Pauli verteilt über das Millerntor!

Herzlichst
Eure St. Deprianer

Delegiertenversammlung 2016

Moin liebe Fanclubs,

hiermit laden wir Euch zur diesjährigen Delegiertenversammlung ein. Diese findet

am 19.11.2016

um 11 Uhr

in den Fanräumen

statt.

Wie auch in den Vorjahren gilt als zugelassen, wer den Jahresbeitrag gezahlt hat. Je Fanclub ist die Teilnahme von maximal 2 Delegierten vorgesehen. Es ist Wahljahr und wir werden wieder mit leicht verändertem Team zur Wahl antreten. Natürlich könnt Ihr aus Euren Reihen sowohl als Einzelkandidat_innen oder als Team zur Wahl antreten.

Die Tagesordnung ist wie folgt: Begrüßung, Berichte aus den einzelnen Bereichen, Kassenbericht, Entlastung und Neuwahlen, Sonstiges.

In diesem Jahr wird uns ein toller Mensch verlassen. Marcus  bzw. „Pusch“, Mitglied seit der Neustrukturierung, hört auf. Mit Pusch verlieren wir einen ganz besonderen Teil des FCSR. Mitdenker, Querdenker, Radikaler und Mahnender. Mit einem Riesen Herz für unseren FC St. Pauli und die Entwicklung der Fanszene. Wir sagen Danke für wundervolle Jahre. Du wirst eine Lücke hinterlassen.

Kommt zahlreich und pünktlich, wir freuen uns auf eine gute Versammlung mit regem Austausch.

Herzlichst Euer FCSR

Offener Brief an NestWerk/Tag der Legenden

„Im sportlichen Spiel lernen sie Respekt und Fairness, Toleranz und Solidarität. “ diesem Zitat aus dem Portfolio der NestWerk Stiftung ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Desto erstaunter sind wir, dass zu einem der Haupteinnahmequellen gehörenden Fußballevent ein Spieler eingeladen wird, der sich vor kurzem noch vor populistischen Aussagen positioniert hat.
Wir wollen sicher nicht deskriditieren, aber selbst die Erklärungsversuche waren eher dünn und von „öffentlichem Druck“ geprägt.

Der Ehrenrat des FC St. Pauli hat hierzu ein deutliches Zeichen gesetzt und eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen.

Die Argumentation von NestWerk, dass dieses Fußballspiel nicht im Zusammenhang mit dem FC St. Pauli stattfindet ist aufgrund von Spielstätte und vor allem unter dem Gesichtspunkt der Teilnehmenden Sportlichen Leitung unseres Clubs nicht minder kritisch zu sehen. Letztlich sorgt dieses unsensible Handeln für Verwirrung und adressiert nun Fragen an Trainer und Geschäftsführer Sport. Will man hier mitmachen? Im Raum der Tatsachen steht zur Zeit der Ausschluss aus dem Traditionsteam als Konsequenz für den Spieler,für uns eine richtige Meinung und Entscheidung.

Den Sport dennoch gemeinsam auf unserem Rasen auszuüben sehen wir mit Verwunderung.Wenn man im Grundsatz hier eine Trennung sieht, wenn man das Thema anders lösen will und Chance und Neuanfang für den Spieler ermöglichen möchte, dann steht dazu. Dann wünschen wir uns auch eine klare Aussage und Argumentationshilfe für diese Entscheidung.

Der Meinung müssen wir als FCSR nicht folgen, würde Sie aber sicher für die heterogene Menge der Meinungen am Millerntor und auch bei den Fanclubs einordnen. Sammeln wir uns also und stehen gemeinsam für Respekt,Toleranz und Solidarität…

Fanclubsprecherrat August 2016

Nachruf auf Klaus Rummelhagen

Liebe Sportsfreundinnen und Sportsfreunde,

am 21.07.2016 ist unser Amateurvorstandsvorsitzender Klaus Rummelhagen nach einer schweren unheilbaren Erkrankung im Alter von 75 Jahren gestorben. Am Freitag davor hatten wir im Hospiz noch gemeinsam gelacht und uns unserer gemeinsamen Geschichte versichert, haben über Erlebtes gesprochen und die Vergangenheit Revue passieren lassen. Weiterlesen

Saisonbeitrag 2016/17

Moin liebe Fanclubs,

wie jedes Jahr zu Beginn der Saison, wollen wir bzw. der Fanladen auch dieses Jahr wieder euer Geld. Sofern ihr weiterhin als offizieller Fanclub geführt und die unermesslichen Vorteile dieses Status Quo erhalten wollt 😉 , so überweist bitte bis zum 28.08.2016 30€ auf das folgende Konto. Bitte gebt als Betreff den Fanclubnamen und die Saison an.

Kontoinh.: JUSP Fanladen St. Pauli
IBAN: DE37200505501045210935
Swift: HASPDEHHXXX

Solltet ihr euern Fanclub auflösen oder aufgelöst haben, so gebt uns hierzu bitte eine kurze Rückmeldung.

Auf einen guten Saisonstart,

euer FCSR

Offener Brief an Herrn Mazingu-Dinzey

Mit Erschecken mussten wir feststellen , dass Sie sich mittlerweile im Umfeld der so genannten „besorgten Bürger“ bewegen und deren dumpfen Parolen weitertragen.
Als Spieler unserer Traditionself und Mensch,der sich bisher immer gern mit dem Geist des Millerntor präsentiert hat, erwarten wir an dieser Stelle, gerade im öffentlichen Raum, jedoch eher den Grundkonsens unseres Vereines, antifaschistisch, antirassistisch und gegen Diskriminierung.

Einen „unserer“ Spieler als Bannerträger auf einer Demo zu sehen, deren dumpfes, populistisches Auftreten, egal unter welchem Namen, bundesweit fließend zwischen Besorgnis, Rechtsoffenheit und purem Neonazitum daherkommt, erschüttert uns. Wir wollen mit ihnen nichts mehr zu tun haben und erwarten auch keinerlei Auftritte mehr im Dress und im Umfeld des FC St. Pauli. Wenn ihre gesellschaftspolitische Auffassung sich für so eine Demo entscheidet ist das Ihre Sache, natürlich, nur bleiben Sie dann unserer Sache fern. Den Ehrenrat des Vereines haben wir über unsere Auffassung dahingehend informiert. Sie passen so nicht ans Millerntor.

In unserem Verein gilt weiterhin : Kein Fußball den Faschisten. Niemals!

Fanclubsprecherrat FC St. Pauli
Juni 2016

Aktionsbündnis vom FC St. Pauli enttäuscht

Nachfolgend dokumentieren wir eine Stellungnahme des „Aktionsbündis gegen Sexismus und Homophobie“.

Aktionsbündnis vom FC St. Pauli enttäuscht

Wie wichtig ist den Verantwortlichen des FC St. Pauli ihr Engagement gegen Homophobie wirklich?
Dieser Frage müssen wir uns leider aktuell stellen. Zwar bekennt sich der Verein über alle sozialen Kanäle gegen Homophobie und Sexismus, präsentiert sich mit Ideen wie Regenbogensaum beim Auswärtstrikot oder lässt schon mal die verwaschene Regenbogenflagge auf dem Millerntor- Stadiondach gegen eine neue austauschen, doch einige Stellschrauben müssen scheinbar nachgezogen werden, damit dies nicht nur als Lippenbekenntnis erscheint.
Es gibt nämlich ärgerliche Gegenbeispiele. So verschwand z.B. mir-nichts-dir-nichts die Regenbogen- Kapitänsbinde in der Schublade. Auf Nachfrage gab es eine wenig überzeugende Ausrede- und bislang keine Korrektur.

Was uns aktuell verärgert und bei uns auf Unverständnis stößt, ist aber folgender Sachverhalt:
Der 1. FC Kaiserslautern plant zur Unterstützung von Anti- Diskriminierungsorganisationen aus Kaiserslautern am „Tag gegen Homophobie“ eine kleine aber feine Aktion am letzten Spieltag hier am Millerntor:
Die Regenbogen- Schnürsenkel- Aktion aus England soll das Votum des 1.FCK gegen Homophobie öffentlich dokumentieren. Klar, da macht doch unser Verein mit …… dachte sich das Aktionsbündnis.

Tja, nicht bedacht hatten wir, dass es ja leider noch um richtig viel geht, an diesem 34. Spieltag: Der Gewinn der „Goldenen Ananas“ ist noch möglich! Und in einer solchen „heißen“ Phase den Spielern die Konzentration auf das Spiel durch Regenbogenfarbene Schnürsenkel rauben? Nicht mit der Mannschaftsleitung! Unsere Anfrage wurde auch beim zweiten Mal abgelehnt.
Diese kleine aber feine Aktion gemeinsam mit einem Verein, der nicht unbedingt als Vorreiter für Anti- Diskriminierungsarbeit im Fußball bekannt ist, wäre nicht nur ein schöner Schulterschluss sondern auch ein netter Abschluss einer beachtenswert schönen Zweitliga- Saison gewesen?!
Die grundsätzliche Aussage:“ die Mannschaft wird sich an Spieltagen nicht mehr an Aktionen beteiligen“ darf so nicht unwidersprochen stehenbleiben.
Ginge es um Auf- oder Abstieg, Konkurs- oder andere mögliche Probleme rund um den FC St. Pauli- das Aktionsbündnis wäre nie auf die Idee gekommen, den Verein zu bitten, die Mannschaft für diese gesellschafts-politische Aussage zu „missbrauchen“.
Aktionen ohne die Mannschaft erreichen maximal die zuschauer, die am Millerntor vor Ort sind. Eine Aktion mit der Mannschaft hat immer auch ein medienwirksames Echo- was der Vereinsführung ja sonst auch genehm ist.
So bleibt eine Gruppe engagierter Menschen enttäuscht und frustriert zurück, denn plötzlich ist es gar nicht mehr eine so beachtenswert schöne Zweitliga- Saison gewesen.