Offener Brief an NestWerk/Tag der Legenden

„Im sportlichen Spiel lernen sie Respekt und Fairness, Toleranz und Solidarität. “ diesem Zitat aus dem Portfolio der NestWerk Stiftung ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Desto erstaunter sind wir, dass zu einem der Haupteinnahmequellen gehörenden Fußballevent ein Spieler eingeladen wird, der sich vor kurzem noch vor populistischen Aussagen positioniert hat.
Wir wollen sicher nicht deskriditieren, aber selbst die Erklärungsversuche waren eher dünn und von „öffentlichem Druck“ geprägt.

Der Ehrenrat des FC St. Pauli hat hierzu ein deutliches Zeichen gesetzt und eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen.

Die Argumentation von NestWerk, dass dieses Fußballspiel nicht im Zusammenhang mit dem FC St. Pauli stattfindet ist aufgrund von Spielstätte und vor allem unter dem Gesichtspunkt der Teilnehmenden Sportlichen Leitung unseres Clubs nicht minder kritisch zu sehen. Letztlich sorgt dieses unsensible Handeln für Verwirrung und adressiert nun Fragen an Trainer und Geschäftsführer Sport. Will man hier mitmachen? Im Raum der Tatsachen steht zur Zeit der Ausschluss aus dem Traditionsteam als Konsequenz für den Spieler,für uns eine richtige Meinung und Entscheidung.

Den Sport dennoch gemeinsam auf unserem Rasen auszuüben sehen wir mit Verwunderung.Wenn man im Grundsatz hier eine Trennung sieht, wenn man das Thema anders lösen will und Chance und Neuanfang für den Spieler ermöglichen möchte, dann steht dazu. Dann wünschen wir uns auch eine klare Aussage und Argumentationshilfe für diese Entscheidung.

Der Meinung müssen wir als FCSR nicht folgen, würde Sie aber sicher für die heterogene Menge der Meinungen am Millerntor und auch bei den Fanclubs einordnen. Sammeln wir uns also und stehen gemeinsam für Respekt,Toleranz und Solidarität…

Fanclubsprecherrat August 2016

Nachruf auf Klaus Rummelhagen

Liebe Sportsfreundinnen und Sportsfreunde,

am 21.07.2016 ist unser Amateurvorstandsvorsitzender Klaus Rummelhagen nach einer schweren unheilbaren Erkrankung im Alter von 75 Jahren gestorben. Am Freitag davor hatten wir im Hospiz noch gemeinsam gelacht und uns unserer gemeinsamen Geschichte versichert, haben über Erlebtes gesprochen und die Vergangenheit Revue passieren lassen. Weiterlesen

Saisonbeitrag 2016/17

Moin liebe Fanclubs,

wie jedes Jahr zu Beginn der Saison, wollen wir bzw. der Fanladen auch dieses Jahr wieder euer Geld. Sofern ihr weiterhin als offizieller Fanclub geführt und die unermesslichen Vorteile dieses Status Quo erhalten wollt 😉 , so überweist bitte bis zum 28.08.2016 30€ auf das folgende Konto. Bitte gebt als Betreff den Fanclubnamen und die Saison an.

Kontoinh.: JUSP Fanladen St. Pauli
IBAN: DE37200505501045210935
Swift: HASPDEHHXXX

Solltet ihr euern Fanclub auflösen oder aufgelöst haben, so gebt uns hierzu bitte eine kurze Rückmeldung.

Auf einen guten Saisonstart,

euer FCSR

Offener Brief an Herrn Mazingu-Dinzey

Mit Erschecken mussten wir feststellen , dass Sie sich mittlerweile im Umfeld der so genannten „besorgten Bürger“ bewegen und deren dumpfen Parolen weitertragen.
Als Spieler unserer Traditionself und Mensch,der sich bisher immer gern mit dem Geist des Millerntor präsentiert hat, erwarten wir an dieser Stelle, gerade im öffentlichen Raum, jedoch eher den Grundkonsens unseres Vereines, antifaschistisch, antirassistisch und gegen Diskriminierung.

Einen „unserer“ Spieler als Bannerträger auf einer Demo zu sehen, deren dumpfes, populistisches Auftreten, egal unter welchem Namen, bundesweit fließend zwischen Besorgnis, Rechtsoffenheit und purem Neonazitum daherkommt, erschüttert uns. Wir wollen mit ihnen nichts mehr zu tun haben und erwarten auch keinerlei Auftritte mehr im Dress und im Umfeld des FC St. Pauli. Wenn ihre gesellschaftspolitische Auffassung sich für so eine Demo entscheidet ist das Ihre Sache, natürlich, nur bleiben Sie dann unserer Sache fern. Den Ehrenrat des Vereines haben wir über unsere Auffassung dahingehend informiert. Sie passen so nicht ans Millerntor.

In unserem Verein gilt weiterhin : Kein Fußball den Faschisten. Niemals!

Fanclubsprecherrat FC St. Pauli
Juni 2016

Aktionsbündnis vom FC St. Pauli enttäuscht

Nachfolgend dokumentieren wir eine Stellungnahme des „Aktionsbündis gegen Sexismus und Homophobie“.

Aktionsbündnis vom FC St. Pauli enttäuscht

Wie wichtig ist den Verantwortlichen des FC St. Pauli ihr Engagement gegen Homophobie wirklich?
Dieser Frage müssen wir uns leider aktuell stellen. Zwar bekennt sich der Verein über alle sozialen Kanäle gegen Homophobie und Sexismus, präsentiert sich mit Ideen wie Regenbogensaum beim Auswärtstrikot oder lässt schon mal die verwaschene Regenbogenflagge auf dem Millerntor- Stadiondach gegen eine neue austauschen, doch einige Stellschrauben müssen scheinbar nachgezogen werden, damit dies nicht nur als Lippenbekenntnis erscheint.
Es gibt nämlich ärgerliche Gegenbeispiele. So verschwand z.B. mir-nichts-dir-nichts die Regenbogen- Kapitänsbinde in der Schublade. Auf Nachfrage gab es eine wenig überzeugende Ausrede- und bislang keine Korrektur.

Was uns aktuell verärgert und bei uns auf Unverständnis stößt, ist aber folgender Sachverhalt:
Der 1. FC Kaiserslautern plant zur Unterstützung von Anti- Diskriminierungsorganisationen aus Kaiserslautern am „Tag gegen Homophobie“ eine kleine aber feine Aktion am letzten Spieltag hier am Millerntor:
Die Regenbogen- Schnürsenkel- Aktion aus England soll das Votum des 1.FCK gegen Homophobie öffentlich dokumentieren. Klar, da macht doch unser Verein mit …… dachte sich das Aktionsbündnis.

Tja, nicht bedacht hatten wir, dass es ja leider noch um richtig viel geht, an diesem 34. Spieltag: Der Gewinn der „Goldenen Ananas“ ist noch möglich! Und in einer solchen „heißen“ Phase den Spielern die Konzentration auf das Spiel durch Regenbogenfarbene Schnürsenkel rauben? Nicht mit der Mannschaftsleitung! Unsere Anfrage wurde auch beim zweiten Mal abgelehnt.
Diese kleine aber feine Aktion gemeinsam mit einem Verein, der nicht unbedingt als Vorreiter für Anti- Diskriminierungsarbeit im Fußball bekannt ist, wäre nicht nur ein schöner Schulterschluss sondern auch ein netter Abschluss einer beachtenswert schönen Zweitliga- Saison gewesen?!
Die grundsätzliche Aussage:“ die Mannschaft wird sich an Spieltagen nicht mehr an Aktionen beteiligen“ darf so nicht unwidersprochen stehenbleiben.
Ginge es um Auf- oder Abstieg, Konkurs- oder andere mögliche Probleme rund um den FC St. Pauli- das Aktionsbündnis wäre nie auf die Idee gekommen, den Verein zu bitten, die Mannschaft für diese gesellschafts-politische Aussage zu „missbrauchen“.
Aktionen ohne die Mannschaft erreichen maximal die zuschauer, die am Millerntor vor Ort sind. Eine Aktion mit der Mannschaft hat immer auch ein medienwirksames Echo- was der Vereinsführung ja sonst auch genehm ist.
So bleibt eine Gruppe engagierter Menschen enttäuscht und frustriert zurück, denn plötzlich ist es gar nicht mehr eine so beachtenswert schöne Zweitliga- Saison gewesen.

Offener Brief

Offener Brief an Andy Grote

Sehr geehrter Herr Grote,

irgendwas läuft schief. Unsere Fanclubs und Fans werden seit einigen Heimspielen einer Repression der Hamburger Polizei ausgesetzt, die so nicht weiter akzeptabel ist. Es ist uns unerklärlich, wie man in so kurzer Zeit Gewaltmonopol und Unverhältnismässigkeit so öffentlich zur Schau tragen kann. Was steckt hinter diesen Einsätzen? Welche Ziele verfolgt man, wenn man mit 20 Beamtinnen und Beamten durch die abströmende Menge drängt, dabei viele Fans, auch Kinder, rücksichtslos umrennt? Wir fordern Sie auf, umgehend hier für Antworten innerhalb Ihrer Verantwortlichkeit zu sorgen und entsprechend das Vorgehen zu überdenken. Wir hegen das Gefühl, dass die „Szenekundigen Beamten“ ihre Arbeit völlig missverstehen und Informationen streuen, die zu diesen Missständen führen.
Kein Spieltag an dem man nicht das Gefühl hat, ständig vor unseren Fanräumen bespäht und verdächtigt zu werden. Mittlerweile sind nicht einige Wenige Adressat der Beobachtung, sondern ganze aktive Kreise stehen scheinbar unter Generalverdacht. Nach dem unfassbaren Skandal der illegalen Datenspeicherung scheint der Polizeiapparat, von der Enttarnung gekränkt, eine unberechenbare Institution zu werden, von der die meiste Provokation am Rande eines Fussballspiels ausgeht. Kein gutes Bild für unsere Stadt und unser Viertel, Ihren Wahlbezirk…

FCSR der eingetragenen Fanclubs des FC St. Pauli von 1910

FCSR Logo

Abschied

Leider wird uns unser Fanclubsprecherratsmitglied Mirko aus beruflichen Gründen zum 01.03.2016  verlassen. Wir danken Mirko für seine tolle Arbeit in unserem Team und für unseren magischen FC !

Viel Erfolg bei Deiner beruflichen Karriere !

In eigener Sache

Wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, kommt der Fanclubsprecherrat rechtzeitig zum Spitzenspiel im neuen Gewand daher. Wir haben das Design etwas umgestellt und die Homepage um weitere Informationen ergänzt, u.a. findet ihr nun kommende Termine als auch ehemalige FCSR Mitglieder. Sollte hier etwas fehlen, meldet euch 😉

Im Zuge der Designumstellung sind auch die kompletten Inhalte zu einem Provider nach Hamburg umgezogen, wodurch uns auch eine effektivere Nutzung der Fanclubdatenbank offensteht und uns auch die Kommunikation vereinfacht wird. Ebenso sind nun auch alle FCSR Mitglieder mit einer eigenen E-Mailadresse ausgestattet und alternativ halten wir für euch auch ein Kontaktformular bereit.

So weit so gut und auf den ersten Heimdreier heute Abend!