Corona: Geisterspiel

Verdammt, nun ist es also amtlich und wir werden dem Kick am Sonntag nicht beiwohnen dürfen.
Was im Sinne des Fußball und für uns als Fans eine herbe Enttäuschung ist, wird aber für in der Gesundheit Eingeschränkte sowie im Sinne der Prävention für alle leider unumgänglich.
Bitte folgt der Empfehlung und bleibt tu Hus. Schaltet doch das AFM-Radio ein. Die Spielbeschreibung ist via Stream frei empfangbar und ihr leistet euren Beitrag zur Vermeidung von Neuinfektionen und schützt all diejenigen, die so einen Virus ganz und gar nicht gebrauchen können. Diese Verantwortung steht unserer Meinung nach über allem !

Seid solidarisch! Bleibt gesund!

Euer FCSR

BWH Spendenaufruf Bielefeld

Ahoi ihr lieben Menschen,
bevor wir heute Abend hoffentlich in Kiel die volle Punktzahl holen, wollen wir euch auf einen wichtigen Spendenaufruf, der Braun-Weißen Hilfe (BWH) aufmerksam machen.

Jeder erinnert sich vermutlich noch an das vorletzte Gastspiel in Bielefeld und den sehr luftigen Gästeblock. Mehrere hundert Fans wurden Opfer der polizeilichen Willkür, wurden stundenlang festgesetzt und ihrer Grundrechte beraubt.

Als ob das nicht genug wäre, wird nun mehreren Fans der Prozess gemacht. Da Prozesse langwierig und teuer sind, wird dringend Geld benötigt, um die Fans bestmöglich zu unterstützen. Dieser Fall zeigt wieder einmal, dass es hätte jeden treffen können.
Um mit gutem Beispiel voranzugehen und die Wichtigkeit zu unterstreichen, werden wir die BWH mit 5000 Euro unterstützen.

Kessel bleibt Kessel! Zeigt euch solidarisch!

==> https://www.braunweissehilfe.de/news/2020/thats-it-spendet-fuer-die-betroffenen-sankt-pauli-fans

 

NEIN! zur Überwachungsstadt!

Nachfolgend ein Demoaufruf für den 01.02.2020 nach dem Heimspiel gegen Stuttgart. Teilt den Aufruf und kommt alle!

Moin Sankt Pauli Fans,

wir rufen euch dazu auf, am Samstag, den 01.02., nach dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, um 15 Uhr von dem Südkurvenvorplatz aus, gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen. Der rot-grüne Hamburger Senat betreibt seit einigen Monaten eine massive Verschärfung des Polizei- und Verfassungsschutzrechts. Diese wurde bereits zum Thema durch die Choreo beim Spiel gegen Sandhausen, die Auseinandersetzungen um die Veranstaltung mit Innensenator Andy Grote und die Bündnisdemonstration am 15.11.2019. Doch für uns ist noch lange nicht Schluss!

Wir wollen zum Fußball gehen, ohne zum Ziel unverhältnismäßiger Repression und Willkür durch die Polizei zu werden. Doch die Repressionen gegenüber Fußballfans nehmen weiter zu. Wir werden dabei zum Testfeld für Maßnahmen, die schließlich auf die gesamte Bevölkerung ausgeweitet werden. Hamburg wird immer mehr zur Überwachungsstadt. Wir werden das nicht akzeptieren und fordern eine Veränderung in der Politik dieser Stadt! Wir fordern einen sachlichen Diskurs über Fanverhalten und -rechte. Dafür wollen wir gemeinsam mit euch auf die Straße gehen und unseren Forderungen Gehör verschaffen:

Sofortige Rücknahme des neuen Polizeigesetzes!

Die neu geschaffene gesetzliche Grundlage für eine automatisierte Datenanalyse ermöglicht es der Polizei, umfassende Persönlichkeitsprofile zu erstellen und Beziehungen zwischen Menschen auszuwerten. Die Polizei kann nun gesetzlich verankert und willkürlich in Ort, Dauer und Umfang Menschen zu Meldeauflagen zwingen. Ohne jegliche Verdachtsbegründung darf sie Personen zur gezielten Kontrolle ausschreiben und gründlich durchsuchen. Die Polizei ermächtigt sich so selbst zu umfassenden Personenkontrollen. Des Weiteren wurde die Dauer der Datenspeicherung erheblich ausgeweitet und die maximale Aufbewahrungsfrist sogar verdoppelt. Nicht zuletzt die Einschränkungen der Kontrollbefugnisse des Amts für Datenschutz zeigen den konkreten Verlust von Bürger*innenrechten.

Wir brauchen keine Erweiterung der polizeilichen Befugnisse, sondern eine Einschränkung!

Eine unabhängige Kontroll- und Beschwerdestelle für die Polizei Hamburg!

Da bis heute eine unabhängige Beschwerdestelle fehlt, gibt es keine Möglichkeit, willkürliches und rechtswidriges Verhalten seitens der Polizei zu melden. Die fehlende Aufarbeitung der Polizeigewalt beim G20-Gipfel und die Weigerung gegen einen NSU-Untersuchungsausschuss sind beispielhaft für die fehlende Bereitschaft des rot-grünen Senats, Beschwerden über mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen durch Angehörige der Polizei zu untersuchen und politisch und gesellschaftlich aufzuarbeiten.

Wir fordern daher für Betroffene eine wirksame Möglichkeit zur Beschwerde, eine unabhängige, schnelle und angemessene Prüfung der Beschwerden, sowie eine Beteiligung der Betroffenen im Verfahren!

Nein zur Beteiligung von Vereinen an Kosten für Polizeieinsätze!

Mehrfach wurde auch in Hamburg in den letzten Wochen die Kostentragungspflicht für Polizeieinsätze von Innensenator Andy Grote aufgegriffen. Fußballvereine sollen für unverhältnismäßige Polizeieinsätze zur Kasse gebeten werden, obwohl sie keinerlei Mitbestimmungsrecht bei der Einsatzplanung haben. Damit werden die Kosten für die reaktionären Vorstellungen von Sicherheit und Ordnung auf die Vereine abgewälzt.

Wir sagen deshalb entschlossen „Nein!“ zur Kostenbeteiligung von Vereinen an Polizeieinsätzen!

Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter*innen!

Soziale Arbeit funktioniert nur mit Vertrauen und Vertraulichkeit. Wenn Fans sich mit ihren Problemen an die Sozialarbeiter*innen eines Fanprojekts wenden, müssen sie jedoch befürchten, dass diese als Zeug*innen in Gerichtsverfahren geladen werden und dort aussagen müssen. Andernfalls drohen den Sozialarbeiter*innen Ordnungsgelder oder sogar Haft. Dies bringt die Sozialarbeiter*innen in unzumutbare Situationen und steht einer vertrauensvollen Fanbetreuung entgegen.

Wir fordern eine Reform des Zeugnisverweigerungsrechts für Sozialarbeiter*innen, um die Mitarbeiter*innen und die sensiblen Arbeitsfelder der Fanprojekte zu schützen!

Schluss mit den Provokationen der SKB gegen die Fanszene! SKB abschaffen!

Die Szenekundigen Beamten (SKB) sammeln Daten, um sie gezielt gegen einzelne Fußballfans verwenden zu können. Sie sind dadurch maßgeblich an Repressionsmaßnahmen gegen die Fanszene beteiligt. Mit gezielten Provokationen bedrängen sie Fans, um Anlässe für willkürliche Anzeigen und Maßnahmen zu schaffen. Die Datensammlung der SKB erfüllt keine datenschutzrechtlichen Voraussetzungen und der daraus entstehende Bericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) liest sich immer mehr in Struktur und Sprache wie ein Verfassungsschutzbericht.

Wir fordern deshalb die Auflösung der SKB-Einheiten!

Verfassungsschutz abschaffen!

Der Verfassungsschutz ist ein Geheimdienst, der willkürlich Menschen ausspionieren kann. Wer sich politisch engagiert, muss damit rechnen, von Spionage betroffen zu sein. Insbesondere antifaschistisches Engagement wird regelmäßig durch den Verfassungsschutz kriminalisiert. Dies steht einer Meinungsvielfalt entgegen. Einer Kontrolle durch externe Instanzen entzieht sich der Verfassungsschutz erfolgreich unter Verweis auf Quellen- und Methodenschutz und übersteht auch dadurch zahlreiche Skandale. Spätestens seitdem bekannt ist, wie stark er in die Morde des NSU verstrickt ist, ist deutlich, wie gefährlich und unkontrollierbar diese Behörde ist.

Wir fordern daher die sofortige Abschaffung des Verfassungsschutzes!

Stoppt rassistische Kontrollen!

Täglich werden Migrant*innen und People of Colour rassistischen Kontrollen ausgesetzt, beispielsweise unter dem Deckmantel des „Kampfs gegen Drogen“. Geflüchtete werden kriminalisiert und eingeschüchtert, anstatt dass struktureller Rassismus und eine rassistische Asylgesetzgebung problematisiert und verhindert werden.

Wir sind daher solidarisch mit all jenen von Rassismus Betroffenen. Wir fordern ein Ende der rassistischen Kontrollen und ein Umdenken in der Politik!

Schluss mit der Kriminalisierung der kurdischen Freiheitsbewegung!

Die kurdische Bewegung ist immer wieder der Repression von Sicherheitsbehörden ausgesetzt. Grundlage ist das 1993 erlassene PKK-Verbot in Deutschland. Dies legitimiert seit vielen Jahren die permanente und umfassende Kriminalisierung von Aktivist*innen und Strukturen. Wir als Fanszene zeigen uns solidarisch mit der emanzipatorischen kurdischen Bewegung.

Wir fordern ein Ende der Kriminalisierung des politischen Engagements von kurdischen Aktivist*innen in Deutschland!

Alle auf die Straße!

Kommt daher am 01.02. alle gemeinsam mit uns auf die Straße gegen verschärfte Überwachung, Repression und die Kriminalisierung unserer Strukturen! Am 23. Februar wird in Hamburg gewählt und wir wollen deutlich machen, dass es Alternativen zu den aktuellen Entwicklungen gibt.

NEIN zur Überwachungsstadt Hamburg! Sankt Pauli bleibt kämpferisch!

Holocaustgedenktag 2020

Dieses Jahr geht dem Holocaustgedenktag am 27. Januar ein Stadtteilrundgang am Sonntag, den 26. Januar voran. Treffpunkt hierfür ist um 14:00 Uhr das Museum.

Am 27. Januar findet dann um 18:00 Uhr die Kranzniederlegung an der Gedenktafel auf dem Harald-Stender-Platz (Südkurvenvorplatz) statt.

Kommt zahlreich!

KEIN VERGEBEN! KEIN VERGESSEN!

Holocaustgedenktag 2020

„Nein“ zum neuen Polizeigesetz in Hamburg

Auch wir unterstützen das „Nein“ und rufen euch auf, an der großen Bündnis-Demonstration teilzunehmen.

Hallo Sankt Pauli Fans!

Hamburg soll ein neues Polizeigesetz kriegen. Durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts und der neuen EU-Richtlinie 2016/680 ist dieser Prozess unausweichlich, aber ungeachtet dessen, dass Hamburg bisher eines der rigidesten Polizeigesetze hatte, wird die Chance zu dem dringend benötigten Ausgleich zwischen Staat und Bürger nicht genutzt, sondern die repressive Keule soll noch mächtiger werden.

Die Grundrechte von Personen, die die Polizei als gefährlich ansieht, werden beschnitten, während gleichzeitig das Vertrauensverhältnis zu den Personen wie AnwältInnen oder SozialarbeiterInnen, die ihnen beistehen können, zerstört wird. Die Kompetenzen von versagenden Institutionen, wie dem Verfassungsschutz, werden ausgebaut, während Kontrollinstanzen, wie das Amt für Datenschutz, in ihren Befugnissen beschnitten werden. Damit entwickelt sich die Polizeistadt Hamburg weiter zur Überwachungsstadt Hamburg.

Das Ziel dieses Gesetzvorhabens ist es nicht, rassistische und autoritäre Strukturen innerhalb der staatlichen Institutionen oder etwa den Korpsgeist in der Polizei aufzulösen. Ganz im Gegenteil: dieses Gesetzespapier liest sich weitestgehend wie ein Positionspapier der unsäglichen Polizeigewerkschaften. Einen Schutz vor willkürlichen Handlungen der Polizei wird es weiterhin nicht geben und politische Gruppen, Fußballfans, Refugees oder anderweitig Marginalisierte werden noch stärker die neuen Befugnisse des Staates fühlen.

Hierzu wurde im Stadion beim Heimspiel gegen Sandhausen sowie bei der Auseinandersetzung um die Veranstaltung mit Andy Grote im Millerntor-Stadion mit einem eindeutigen „NEIN!“ bereits Stellung bezogen.

Dieses „Nein“ wollen wir nun gemeinsam auf die Straße bringen.
Deshalb rufen wir alle dazu auf, euch aktiv gegen dieses geplante Gesetz einzusetzen. Wir wollen als Fanszene einen lauten Block auf der kommenden Bündnis-Demonstration am Spielfreien Wochenende machen. Dieser Sankt-Pauli-Block soll geschlossen auf der Demo auftreten. Hierfür treffen wir uns gemeinsam 45 Minuten vor der Demo beim Fanladen und fahren dann zusammen zur Demonstration in die Innenstadt. Die genauen Daten kommen hoffentlich in Kürze.

Es gibt nur eins, das größer ist als unsere Liebe zur Freiheit: Unser Hass auf die, die uns diese Freiheit nehmen wollen.

Wenn Euer Fanclub oder Eure Crew diesen Aufruf für den Sankt Pauli Block mit unterstützen will, meldet euch bei kontakt@ultra-stpauli.de, damit wir Euch auf den Aufruf setzen können.

 

„Nein“ zum neuen Polizeigesetz in Hamburg

Holocaustgedenktag

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Wir beginnen um 15h mit der Kranzniederlegung an der Gedenktafel auf dem Harald Stender Platz, danach geht’s ins FC St. Pauli-Museum / 1910 e V zu Vortrag und Film:
1. „Asoziale“ im Nationalsozialismus. Stigmatisierung, Verfolgung und zögerliche Erinnerung.
Vortrag von Dr. Yvonne Robel, Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg

2. Kurzfilm „Die Akte meiner Mutter“
Dokumentation über die Hamburgerin Mariechen Schneemann, die als „asozial“ interniert und im KZ Genshagen ermordet wurde.

3. Biografien als „asozial“ stigmatisierter NS-Opfer aus St. Pauli
• Arthur Krebs, Schmuckstraße 6
• Sophie Gotthardt und Johanna Kohlmann, Herbertstraße 8
Frauke Steinhäuser, Historikerin, FCSP Marathon

Quelle: https://www.facebook.com/events/2146603225426835/

Spendet für die Braun-Weiße Hilfe

Moin liebe St.Pauli Fans, moin liebe Fanclubs,

nach dem letzten Wochenende sollte hoffentlich auch dem Letzten klar sein, dass die Polizei von der Prämisse des „Freund und Helfers“ weit entfernt ist.

Am Samstag hat es die Polizei NRW erst auf Leverkusener Fans abgesehen, am Sonntag waren wir dann Opfer eines ausufernden Polzeiapparats. Am heutigen Samstag werden dann 7 Hundertschaften und das SEK (!) das Spiel Köln-Dresden begleiten. Vor dem Hintergrund, dass nach Bayern nun auch u.a. NRW ein neues, schärferes Polzeiaufgabengesetz einführen will, kann einem nur flau im Magen werden.

Umso wichtiger ist es in diesen Zeiten Solidarität zu zeigen und sich im Fall der Fälle auf Unterstützung und Hilfe verlassen zu können. Wir haben hierfür die „Braun-Weiße Hilfe„. Gestern gab es im Jolly Roger schon eine Soli Party und weil wir finden, dass diese Hilfe eine ganz hervorragende und enorm wichtige Sache ist, spenden wir 1000€ an eben diese.

Jeder kann von Repression und Polizeigewalt getroffen werden. Geht ruhig mal vor oder nach dem Spiel zum Fanladen und werft auch etwas in die entsprechende Spendendose oder überweist auf das folgende Spendenkonto!

Jugend und Sport, Fanladen St. Pauli
IBAN DE37200505501045210935
BIC HASPDEHHXXX

Stichwort: Braun-Weisse Hilfe

 

Zu Bielefeld:

http://braunweissehilfe.de/2018/11/05/pressemitteilung-braun-weisse-hilfe-05-11-2018/

https://www.fcstpauli.com/news/stellungnahme-des-fc-st-pauli-und-des-fanladens-st-pauli-zum-polizeieinsatz-in-bielefeld/

http://amnesty-polizei.de/stellungnahme-zum-mutmasslichen-angriff-auf-fans-des-fc-st-pauli/

http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=9293

http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=9313

https://millernton.de/2018/11/08/mt059-bernd-von-geldern/

Grenzenlose Solidarität statt G20

Nachfolgend der Aufruf von USP zur großen Demo am 08.07.

Am Samstag, 8.7. werden unter dem Motto „Grenzenlose Solidarität statt G20“ in der Innenstadt so viele Menschen wie nie gegen diese Zustände und diese Politik auf die Straße gehen und mit den verschiedensten Aktionen gegen die selbsternannten „Herrscher der Welt“ protestieren. Von Umweltverbänden, über Gewerkschaften bis hin zu autonomen Gruppen, von Elternverbänden über kirchliche Gruppen bis hin zu Parteien. Der Protest wird groß und sowohl hinsichtlich der Menschen wie auch der Themen außerordentlich vielfältig.

Seit mehr als 25 Jahren streiten auch wir in unserem Verein und in unserer Fanszene für Werte. Wir haben gezeigt, dass ein anderer Fußball möglich ist und haben nie an den Stadionausgängen aufgehört. Auch der FC St. Pauli steht für einen solidarischen Gegenentwurf zu der Welt der G20-Führer und den vom globalen Kapitalismus produzierten Elend. Alle St. Paulianerinnen und St. Paulianer sind daher eingeladen. sich dem St. Pauli-Block auf dieser großen Bündnisdemonstration anzuschließen. Ihr erkennt ihn an den braun-weißen Fahnen. Gemeinsam werden wir unseren Verein repräsentieren und dem großen Spektrum von Protest unsere Farben hinzufügen. Wir wollen damit einen Anlaufpunkt für alle St. Pauli-Fans schaffen, die gemeinsam demonstrieren wollen.

Vertretet eure Meinung! Macht euren Widerspruch deutlich! Eine bessere Welt ist möglich!

http://usp.stpaulifans.de/

http://usp.stpaulifans.de/2017/06/sommerfahrplan-g20/

Aufruf an die FCSP-Fanszene

Gemeinsamer Aufruf an die FCSP-Fanszene zur Beteiligung an den Vorbereitungen der Gegenproteste gegen den G20-Gipfel

So manche G20-Teilnehmende würde mit ihren typischen Verhalten schnell mit unserer Stadion-Ordnung in Konflikt geraten und einen Verweis kassieren. Derartige Sexisten*innen, Rassiste*innen, Patriarch*innen, Nationalist*innen und Militarist*innen wären nicht erwünscht und müssten mit einem Satz Ohrschellen rechnen. Nun hat aber Angela genau solche Personen eingeladen und diejenigen, die es ansonsten mit ihrer angeblichen Ordnung nicht so genau nehmen, die Staatsmacht, stehen parat, um das Treffen der Staatschefs um jeden Preis stattfinden zu lassen und im wahrsten Sinne durchzuboxen. Ein Treffen, bei dem es vor allem darum geht, nationalistische Interessen durchzusetzen, globale Ausbeutung zu organisieren und die daraus resultierenden „Flüchtlingsströme“ zu lenken. Als ginge es bei Menschen auf der Flucht nicht um Individuen, sondern um bloße Naturkatastrophen, die eingedämmt oder beseitigt werden müssen. Scheiß Kapitalismus!

Einen derartigen Gipfel in unmittelbarer Nähe zum Viertel stattfinden zu lassen, dort, wo so viele Menschen ganz andere Werte leben als jene, die dieser Gipfel repräsentiert, ist auch eine Machtdemonstration sondergleichen. Gerne wird die gelebte Alternativität St. Paulis vom (Stadt-)Marketing medienwirksam in Szene gesetzt und zur Kulisse degradiert. Wenn es dann aber um wirkliche Alternativen geht, wird das Viertel kurzerhand zum Gefahrengebiet erklärt. Aber nicht mit uns!

Nun könnte sich jede und jeder etwas rauspicken, was sie oder ihn am meisten stört und sich in Einzelheiten verlieren. Oder wir gehen gemeinsam aufs Ganze, organisieren uns und erteilen der Gesamtscheiße eine Komplettabsage.
Weder Staat noch Chefs noch Staatschefs. Wir Regeln unsere Angelegenheit auch außerhalb des Stadions gerne weiterhin selber.

Aus diesen Gründen laden wir alle Fanclubs zu einer Info- & Mobiveranstaltung bezüglich des G20-Gipfels ein. Die Veranstaltung wird am Dienstag, 18. April um 19:10 Uhr in den Fanräumen im Millerntorstadion stattfinden. Dort soll ebenfalls überlegt werden, ob und vor allem inwiefern wir gemeinsam als Fanszene gegen den geplanten Gipfel aktiv werden.
Geschichte wird gemacht!

Zeckensalon St. Pauli & Ultrà Sankt Pauli 2002