Abschied

Leider wird uns unser Fanclubsprecherratsmitglied Mirko aus beruflichen Gründen zum 01.03.2016  verlassen. Wir danken Mirko für seine tolle Arbeit in unserem Team und für unseren magischen FC !

Viel Erfolg bei Deiner beruflichen Karriere !

In eigener Sache

Wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, kommt der Fanclubsprecherrat rechtzeitig zum Spitzenspiel im neuen Gewand daher. Wir haben das Design etwas umgestellt und die Homepage um weitere Informationen ergänzt, u.a. findet ihr nun kommende Termine als auch ehemalige FCSR Mitglieder. Sollte hier etwas fehlen, meldet euch 😉

Im Zuge der Designumstellung sind auch die kompletten Inhalte zu einem Provider nach Hamburg umgezogen, wodurch uns auch eine effektivere Nutzung der Fanclubdatenbank offensteht und uns auch die Kommunikation vereinfacht wird. Ebenso sind nun auch alle FCSR Mitglieder mit einer eigenen E-Mailadresse ausgestattet und alternativ halten wir für euch auch ein Kontaktformular bereit.

So weit so gut und auf den ersten Heimdreier heute Abend!

Nein zu Olympia

Die offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli sprechen sich gegen eine Olympiabewerbung Hamburgs aus.

Auf ihrer jährlichen Versammlung haben sich die Delegierten der über 600 offiziellen Fanclubs gegen eine Bewerbung für Olympische Spiele in Hamburg 2024 ausgesprochen. Gigantische Kosten, steigende Mieten, sowie Privatisierung von öffentlichen Raum sind nur einige negative Auswirkungen des Großevents Olympia. „Massive Sicherheitsmaßnahmen im Stadtteil St. Pauli, speziell rund um unser Stadion, und die damit verbundenen Einschnitte, sind für unsere Fans und die Mitglieder unserer Fanclubs nicht tragbar“, so Tilman M. Brauns vom Fanclubsprecherrat. Weiterlesen

Aufsichtsratswahl der Mitgliederversammlung des FC St. Pauli

Liebe Fanclubs, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des FC St. Pauli,

mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir gestern das Ergebnis der Wahl zum Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen.

Mit einem lachenden Auge, weil zwei Menschen die dieses Jahr noch im FCSR gearbeitet haben in den Aufsichtsrat gewählt wurden. Herzlichen Glückwunsch Sandra und Karsten. Sandra hatte uns bereits zur letzten Wahl, genau wie Markus verlassen und ist nur noch beratend tätig.

Mit einem weinenden Auge, weil unser langjähriger Mitstreiter Karsten uns für den Fall seiner Wahl seinen Rücktritt angekündigt hat, und so ist es auch gekommen. Karsten war seit 2007 Mitglied des Fanclubsprecherrates. Wir verlieren mit ihm im Gremium eine hohe Sachkompetenz und einen ruhenden Pol, der uns auch in schwierigen Situationen immer wieder durch seine besonnene Art geholfen hat. Mit Karsten verlässt uns ein Freund, dem wir in diesem Fall aber gerne ziehen lassen, da wir wissen, dass seine Person dem Aufsichtsrat und somit unserem ganzen Verein sehr gut tun und helfen wird.

Da wir uns sicher waren, dass Karsten in den Aufsichtsrat gewählt wird, haben wir uns dementsprechend aufgestellt, so dass die offiziellen Fanclubs keinen qualitativen Unterschied unserer Arbeit spüren werden.

Wir hoffen, dass die Belange der Fanclubs durch jetzt 3 ehemalige Sprecherräte im Aufsichtsrat ein gewisses Gehör finden und wünschen Sandra und Karsten alles erdenklich Gute und viel Kraft für ihr neues Amt.

FCSR, 17.11.2014

Aussprache Fanclub

Am Sonnabend (25.10.2014) haben sich Fanladen, Fanclubsprecherrat, Hamburger Originale und der Blogger Erik Hauth getroffen, um die Problematik homophober Batches auf einer Kutte der Originale und die Folgen der Kommentare und Berichte in den sozialen Medien für eben diesen Fanclub zu erörtern.

Zum einen wurde der Sticker entfernt und es fand eine Sensibilisierung hinsichtlich des Themas statt. Zum anderen wurden die Problematiken von sich verselbstständigenden Artikeln, insbesondere bei Sichtbarkeit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe, besprochen. Einig war man sich, dass Selbstjustiz und Gewaltandrohungen nicht minder zu verurteilen sind.

Im Sinne von Marcus Wiebusch Textzeile “ … sondern Fortschritt, Veränderung, wir sind auf dem Weg…“ finden wir die Aussprache als extrem wichtig und richtig und wünschen uns, dass wir die Zeit bekommen ohne Gewalt an dieser Stelle für ein Selbstverständnis zu kämpfen, was nicht als Regel, sondern im tiefen Sinne des Wortes daherkommt.

Euer Fanladen und der Fanclubsprecherrat

Gesamtergebnis 15. Freiluftturnier 2014

urkunde_2014_sommer

Gesamtergebnis des Freiluftturnieres 2014. 

Hauptrunde: 
1. Cosa Nostra Sankt Pauli 
2. Black out 
3. FC Lampedusa 
4. BW Verfolger 
5. NKSP 
6. Freundlich+Kompetent 
7. Bogeys 
8. Blocknachbarn 
9. WB Kaffeetrinker 
10. Breitseite 
11. Sankt Pauli Finest 
12. FC Anonymous 
13. Skinheads 
14. Südzecken 
15. G.A.S. 
16. Grasgrüne Grashüpfer 
17. Flutlichtsturm 
18. Simulanten 
19. Kommando Boys in brwon 
20. Gleiche Höhe 08 
21. Aale GS 
22. Club der toten Gegengerade 
23. Arschrockjugend 
24. Hau rein den Ding 
25. No tengo idea 
26. Halli Galli 
27. Sankt Pauli Maniacs 
28. Queerpass 
29. Pendler Lüneburg 
30. Autohof 
31. Zaunkönige 
32. Hamburger Originale 

Spassgruppe: 
1. Kollektiv 20359 
2. 400:0 Ding Dong 
3. Die Spinner 
4. Electro Mob Sankt Pauli 
5. Drugados 
6. Millerntor Lounge 
7. Basis/Scheissegal/NoSu 
8. GCSP 
9. Magischer FC 
10. Fördepiraten 
11. Alte Schule 
12. Ragazzi U18 
13. Likedeeler 
14. TJ Graceland 
15. Freibeuter 1910 DD-Neustadt 
16. Oelsenbande 

Schädel Pils Cup: Autohof 
Fairplay Cup: Skinheads 

Vielen Dank an alle! Hat sehr viel Spass gemacht.

Offener Brief an den DFB

Sehr geehrter Herr Niersbach,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind die gewählten Vertreter der knapp 500 offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli von 1910 mit rund 7.000 Mitgliedern. Wir schreiben Ihnen offen zu der „Neutralisierung“ unseres Stadion. Wir lassen hierbei rechtliche Aspekte der Nutzungsüberlassung bewusst außen vor, da sie für unser Selbstverständnis nicht von Bedeutung sind.

Kein Fußball den Faschisten! Dies ist eine unserer Leitlinien, unsere Art des Denkens und des Handelns. Wir leben den Antirassismus im großen und im kleinen Stil. Wir setzen hier auch auf deutliche Aussagen und gingen bisher – gerade nach den bisherigen Kampagnen des DFB – davon aus, dass Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit auch im Sinne des DFB sind.

Für uns sind Slogans wie „Zeig dem Rassismus die rote Karte“ kein Eintrag in Hochglanzbroschüren, sondern eine wichtige und richtige Aussage, um den immer wieder gezeigten Anfeindungen in manchen Kurven deutlich zu zeigen, welche gesellschaftlichen Mindestansprüche zu leben sind.

Hier setzen wir ein Zeichen. Hier handeln wir! Erhobenen Hauptes haben wir diese Leitlinie in großen Lettern einmal über die Gegengerade des Millerntorstadions geschrieben.

Gerne sind wir Gastgeber bei uns im Stadion. Aber dafür streichen wir unser Wohnzimmer nicht um und rücken Möbel zurecht. „Kein Fußball den Faschisten“ gehört zu uns. Das sind wir. Das ist der FC St. Pauli!

Sie als Gäste haben nun eigenwillig und ohne einen realen Grund dieses Statement entfernt. Entfernen heißt für uns, die Aussage nicht mit zu tragen. Dies ist ein offener Schlag ins Gesicht nicht nur unserer Fanszene, die im Übrigen für ihre antifaschistische Arbeit ausgezeichnet wurde. Nein, dies ist ein Affront gegenüber allen Fussballfans, die sich tagein und tagaus antifaschistisch und antirassistisch verhalten, entsprechende Choreos erarbeiten, Aufklärungsarbeit verrichten und so dem Rechtsruck in den Stadien entgegenschreiten. Herr Andreas Rettig hat auf dem Fankongress in seiner Rede sehr deutlich den GEMEINSAMEN Kampf gegen diese Entwicklung verlautbart. Gilt für die DFL eine andere Richtung? Ist der DFB nicht so klar positioniert?

Wir sehen keinen Grund, dass dieses Statement abgedeckt wurde!

Wir als Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli erwarten von Ihnen als Verband eine offene und ehrliche Antwort. Wir möchten Sie einladen hier unserem Beispiel zu folgen und sich klar gegen Faschismus und Rassismus zu bekennen. Wir denken, dass dies auch im Sinne der Mannschaft und des Bundestrainers ist und erwarten an dieser Stelle keine Ausreden oder pressetechnischen Taktierungen, sondern klare Kante im Sinne der roten Karte gegen Diskriminierung!

Mai 2014, Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli von 1910

Abschied Boller

So schön wir gestern die Pyro-Aktion nach dem Spiel fanden, so bescheuert fanden wir den Böllerwurf. Der Böller ist direkt neben einem Fotografen explodiert, und da ist es egal ob gewollt oder nicht, der Werfer hat in Kauf genommen den Fotografen zu verletzen. Das ist in unseren Augen absolut inakzeptabel und hat am Millerntor und in unseren Auswärtsblöcken überhaupt nichts verloren!

Dass der Böller nicht zur Pyroshow gehörte, sondern von einer anderen Gruppe ein wenig abseits gezündet wurde, wollen wir ausdrücklich erwähnen.

Schade, dass wieder einmal niemand den Böllerwerfer zur Rede gestellt hat.

Wir hoffen dem Fotografen, der sich nach der Explosion minutenlang das Ohr hielt, geht es gut und wünschen ihm gute Besserung, sowie dass er keine bleibenden Schäden behält.

FCSR, Mai 2014