Ein anderer Fußball ist möglich!

Die AG Neuer Fußball, bestehend aus der organisierten Fanszene, Fanladen St.Pauli und dem FC St.Pauli hat heute ein Positionspapier veröffentlicht im Hinblick auf eine Reformierung des Profifußballs.

Die Corona Krise hat die Probleme schonungslos offengelegt. Reformen sind dringend geboten. Ein anderer Fußball ist möglich!

Zum Positionspapier

Statement des Vereins

Statement des Fanladens

Gar nicht heldenhaft

Moin ihr Lieben,

wir hoffen ihr seid alle gesund und vermisst den richtigen Fußball ebenso wie wir.

Leider mussten wir gestern Abend wieder einmal feststellen, dass unsere Liebe zum FC St.Pauli auf eine harte Probe gestellt wird. Ein noch recht frischer Partner des Vereins (seit Januar 2020) startet eine Kampagne für die echten Paulis (!).
Im Vorfeld der Geisterspiele gab es gremienübergreifend die klare Haltung, dass es keine Fanaktionen ohne Fans geben soll, abgesehen von 1, 2 kritischen Transparenten. Dies wurde vom Verein so angenommen und akzeptiert, hatte man doch auch proaktiv um eine Meinung gebeten, ob etwas gewünscht sei. Die ersten Heimspiele funktionierte dies offensichtlich sehr gut bis man nun die Bedeutung von „keine“ vergessen hat…

Auf eine Verlinkung der Aktion verzichten wir, wollen wir diese doch nicht noch weiter pushen. Sauer sind wir jedoch trotzdem und müssen den Finger nun auch mal öffentlich in die Wunde legen.

Es gibt nicht viel Spielraum, wie so etwas zu Stande kommen kann. Es drängt sich Verdacht auf, dass unsere Partner und Kunden nur unzureichend gebrieft werden, ansonsten käme man nicht immer wieder auf die wildesten Ideen, die hier nichts zu suchen haben. Alternativ könnte man meinen, die Marketingabteilung hat aus der Vergangenheit nichts gelernt…oder vergisst nach nur allzu kurzer Zeit.
Wir hingegen vergessen nicht!

Wir wollen nicht immer wieder über Dinge hinwegsehen, seitens des Präsidiums vertröstet werden oder unter dem Motto #allezusammen aushalten, um Wochen später den nächsten Bock ansprechen zu müssen.
Es kann nicht sein, dass man meint sich über Absprachen hinwegzusetzen, wenn es einem passt. Dann können wir das auch alles sein lassen und machen jeden Mainstreamscheiß mit.
Es wird Zeit, dass Personen Verantwortung übernehmen und geradestehen.
Fortschritt in der Entwicklung muss erkennbar sein.

Euer FCSR mit gezücktem Jolly Rogue

Corona: Geisterspiel

Verdammt, nun ist es also amtlich und wir werden dem Kick am Sonntag nicht beiwohnen dürfen.
Was im Sinne des Fußball und für uns als Fans eine herbe Enttäuschung ist, wird aber für in der Gesundheit Eingeschränkte sowie im Sinne der Prävention für alle leider unumgänglich.
Bitte folgt der Empfehlung und bleibt tu Hus. Schaltet doch das AFM-Radio ein. Die Spielbeschreibung ist via Stream frei empfangbar und ihr leistet euren Beitrag zur Vermeidung von Neuinfektionen und schützt all diejenigen, die so einen Virus ganz und gar nicht gebrauchen können. Diese Verantwortung steht unserer Meinung nach über allem !

Seid solidarisch! Bleibt gesund!

Euer FCSR

NEIN! zur Überwachungsstadt!

Nachfolgend ein Demoaufruf für den 01.02.2020 nach dem Heimspiel gegen Stuttgart. Teilt den Aufruf und kommt alle!

Moin Sankt Pauli Fans,

wir rufen euch dazu auf, am Samstag, den 01.02., nach dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, um 15 Uhr von dem Südkurvenvorplatz aus, gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen. Der rot-grüne Hamburger Senat betreibt seit einigen Monaten eine massive Verschärfung des Polizei- und Verfassungsschutzrechts. Diese wurde bereits zum Thema durch die Choreo beim Spiel gegen Sandhausen, die Auseinandersetzungen um die Veranstaltung mit Innensenator Andy Grote und die Bündnisdemonstration am 15.11.2019. Doch für uns ist noch lange nicht Schluss!

Wir wollen zum Fußball gehen, ohne zum Ziel unverhältnismäßiger Repression und Willkür durch die Polizei zu werden. Doch die Repressionen gegenüber Fußballfans nehmen weiter zu. Wir werden dabei zum Testfeld für Maßnahmen, die schließlich auf die gesamte Bevölkerung ausgeweitet werden. Hamburg wird immer mehr zur Überwachungsstadt. Wir werden das nicht akzeptieren und fordern eine Veränderung in der Politik dieser Stadt! Wir fordern einen sachlichen Diskurs über Fanverhalten und -rechte. Dafür wollen wir gemeinsam mit euch auf die Straße gehen und unseren Forderungen Gehör verschaffen:

Sofortige Rücknahme des neuen Polizeigesetzes!

Die neu geschaffene gesetzliche Grundlage für eine automatisierte Datenanalyse ermöglicht es der Polizei, umfassende Persönlichkeitsprofile zu erstellen und Beziehungen zwischen Menschen auszuwerten. Die Polizei kann nun gesetzlich verankert und willkürlich in Ort, Dauer und Umfang Menschen zu Meldeauflagen zwingen. Ohne jegliche Verdachtsbegründung darf sie Personen zur gezielten Kontrolle ausschreiben und gründlich durchsuchen. Die Polizei ermächtigt sich so selbst zu umfassenden Personenkontrollen. Des Weiteren wurde die Dauer der Datenspeicherung erheblich ausgeweitet und die maximale Aufbewahrungsfrist sogar verdoppelt. Nicht zuletzt die Einschränkungen der Kontrollbefugnisse des Amts für Datenschutz zeigen den konkreten Verlust von Bürger*innenrechten.

Wir brauchen keine Erweiterung der polizeilichen Befugnisse, sondern eine Einschränkung!

Eine unabhängige Kontroll- und Beschwerdestelle für die Polizei Hamburg!

Da bis heute eine unabhängige Beschwerdestelle fehlt, gibt es keine Möglichkeit, willkürliches und rechtswidriges Verhalten seitens der Polizei zu melden. Die fehlende Aufarbeitung der Polizeigewalt beim G20-Gipfel und die Weigerung gegen einen NSU-Untersuchungsausschuss sind beispielhaft für die fehlende Bereitschaft des rot-grünen Senats, Beschwerden über mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen durch Angehörige der Polizei zu untersuchen und politisch und gesellschaftlich aufzuarbeiten.

Wir fordern daher für Betroffene eine wirksame Möglichkeit zur Beschwerde, eine unabhängige, schnelle und angemessene Prüfung der Beschwerden, sowie eine Beteiligung der Betroffenen im Verfahren!

Nein zur Beteiligung von Vereinen an Kosten für Polizeieinsätze!

Mehrfach wurde auch in Hamburg in den letzten Wochen die Kostentragungspflicht für Polizeieinsätze von Innensenator Andy Grote aufgegriffen. Fußballvereine sollen für unverhältnismäßige Polizeieinsätze zur Kasse gebeten werden, obwohl sie keinerlei Mitbestimmungsrecht bei der Einsatzplanung haben. Damit werden die Kosten für die reaktionären Vorstellungen von Sicherheit und Ordnung auf die Vereine abgewälzt.

Wir sagen deshalb entschlossen „Nein!“ zur Kostenbeteiligung von Vereinen an Polizeieinsätzen!

Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter*innen!

Soziale Arbeit funktioniert nur mit Vertrauen und Vertraulichkeit. Wenn Fans sich mit ihren Problemen an die Sozialarbeiter*innen eines Fanprojekts wenden, müssen sie jedoch befürchten, dass diese als Zeug*innen in Gerichtsverfahren geladen werden und dort aussagen müssen. Andernfalls drohen den Sozialarbeiter*innen Ordnungsgelder oder sogar Haft. Dies bringt die Sozialarbeiter*innen in unzumutbare Situationen und steht einer vertrauensvollen Fanbetreuung entgegen.

Wir fordern eine Reform des Zeugnisverweigerungsrechts für Sozialarbeiter*innen, um die Mitarbeiter*innen und die sensiblen Arbeitsfelder der Fanprojekte zu schützen!

Schluss mit den Provokationen der SKB gegen die Fanszene! SKB abschaffen!

Die Szenekundigen Beamten (SKB) sammeln Daten, um sie gezielt gegen einzelne Fußballfans verwenden zu können. Sie sind dadurch maßgeblich an Repressionsmaßnahmen gegen die Fanszene beteiligt. Mit gezielten Provokationen bedrängen sie Fans, um Anlässe für willkürliche Anzeigen und Maßnahmen zu schaffen. Die Datensammlung der SKB erfüllt keine datenschutzrechtlichen Voraussetzungen und der daraus entstehende Bericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) liest sich immer mehr in Struktur und Sprache wie ein Verfassungsschutzbericht.

Wir fordern deshalb die Auflösung der SKB-Einheiten!

Verfassungsschutz abschaffen!

Der Verfassungsschutz ist ein Geheimdienst, der willkürlich Menschen ausspionieren kann. Wer sich politisch engagiert, muss damit rechnen, von Spionage betroffen zu sein. Insbesondere antifaschistisches Engagement wird regelmäßig durch den Verfassungsschutz kriminalisiert. Dies steht einer Meinungsvielfalt entgegen. Einer Kontrolle durch externe Instanzen entzieht sich der Verfassungsschutz erfolgreich unter Verweis auf Quellen- und Methodenschutz und übersteht auch dadurch zahlreiche Skandale. Spätestens seitdem bekannt ist, wie stark er in die Morde des NSU verstrickt ist, ist deutlich, wie gefährlich und unkontrollierbar diese Behörde ist.

Wir fordern daher die sofortige Abschaffung des Verfassungsschutzes!

Stoppt rassistische Kontrollen!

Täglich werden Migrant*innen und People of Colour rassistischen Kontrollen ausgesetzt, beispielsweise unter dem Deckmantel des „Kampfs gegen Drogen“. Geflüchtete werden kriminalisiert und eingeschüchtert, anstatt dass struktureller Rassismus und eine rassistische Asylgesetzgebung problematisiert und verhindert werden.

Wir sind daher solidarisch mit all jenen von Rassismus Betroffenen. Wir fordern ein Ende der rassistischen Kontrollen und ein Umdenken in der Politik!

Schluss mit der Kriminalisierung der kurdischen Freiheitsbewegung!

Die kurdische Bewegung ist immer wieder der Repression von Sicherheitsbehörden ausgesetzt. Grundlage ist das 1993 erlassene PKK-Verbot in Deutschland. Dies legitimiert seit vielen Jahren die permanente und umfassende Kriminalisierung von Aktivist*innen und Strukturen. Wir als Fanszene zeigen uns solidarisch mit der emanzipatorischen kurdischen Bewegung.

Wir fordern ein Ende der Kriminalisierung des politischen Engagements von kurdischen Aktivist*innen in Deutschland!

Alle auf die Straße!

Kommt daher am 01.02. alle gemeinsam mit uns auf die Straße gegen verschärfte Überwachung, Repression und die Kriminalisierung unserer Strukturen! Am 23. Februar wird in Hamburg gewählt und wir wollen deutlich machen, dass es Alternativen zu den aktuellen Entwicklungen gibt.

NEIN zur Überwachungsstadt Hamburg! Sankt Pauli bleibt kämpferisch!

„Nein“ zum neuen Polizeigesetz in Hamburg

Auch wir unterstützen das „Nein“ und rufen euch auf, an der großen Bündnis-Demonstration teilzunehmen.

Hallo Sankt Pauli Fans!

Hamburg soll ein neues Polizeigesetz kriegen. Durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts und der neuen EU-Richtlinie 2016/680 ist dieser Prozess unausweichlich, aber ungeachtet dessen, dass Hamburg bisher eines der rigidesten Polizeigesetze hatte, wird die Chance zu dem dringend benötigten Ausgleich zwischen Staat und Bürger nicht genutzt, sondern die repressive Keule soll noch mächtiger werden.

Die Grundrechte von Personen, die die Polizei als gefährlich ansieht, werden beschnitten, während gleichzeitig das Vertrauensverhältnis zu den Personen wie AnwältInnen oder SozialarbeiterInnen, die ihnen beistehen können, zerstört wird. Die Kompetenzen von versagenden Institutionen, wie dem Verfassungsschutz, werden ausgebaut, während Kontrollinstanzen, wie das Amt für Datenschutz, in ihren Befugnissen beschnitten werden. Damit entwickelt sich die Polizeistadt Hamburg weiter zur Überwachungsstadt Hamburg.

Das Ziel dieses Gesetzvorhabens ist es nicht, rassistische und autoritäre Strukturen innerhalb der staatlichen Institutionen oder etwa den Korpsgeist in der Polizei aufzulösen. Ganz im Gegenteil: dieses Gesetzespapier liest sich weitestgehend wie ein Positionspapier der unsäglichen Polizeigewerkschaften. Einen Schutz vor willkürlichen Handlungen der Polizei wird es weiterhin nicht geben und politische Gruppen, Fußballfans, Refugees oder anderweitig Marginalisierte werden noch stärker die neuen Befugnisse des Staates fühlen.

Hierzu wurde im Stadion beim Heimspiel gegen Sandhausen sowie bei der Auseinandersetzung um die Veranstaltung mit Andy Grote im Millerntor-Stadion mit einem eindeutigen „NEIN!“ bereits Stellung bezogen.

Dieses „Nein“ wollen wir nun gemeinsam auf die Straße bringen.
Deshalb rufen wir alle dazu auf, euch aktiv gegen dieses geplante Gesetz einzusetzen. Wir wollen als Fanszene einen lauten Block auf der kommenden Bündnis-Demonstration am Spielfreien Wochenende machen. Dieser Sankt-Pauli-Block soll geschlossen auf der Demo auftreten. Hierfür treffen wir uns gemeinsam 45 Minuten vor der Demo beim Fanladen und fahren dann zusammen zur Demonstration in die Innenstadt. Die genauen Daten kommen hoffentlich in Kürze.

Es gibt nur eins, das größer ist als unsere Liebe zur Freiheit: Unser Hass auf die, die uns diese Freiheit nehmen wollen.

Wenn Euer Fanclub oder Eure Crew diesen Aufruf für den Sankt Pauli Block mit unterstützen will, meldet euch bei kontakt@ultra-stpauli.de, damit wir Euch auf den Aufruf setzen können.

 

„Nein“ zum neuen Polizeigesetz in Hamburg

Hallo WELT!

Ahoi Zusammen,

manchmal hat man keinen Bock schwimmen zu gehen und wird dann doch ins Wasser gestoßen.

Haben wir uns bis hierhin doch ganz bewusst zu der Veranstaltung heute Abend nicht medial geäussert und die Kommunikation nach innen gesucht, lesen wir nun in der „Welt“ unseren Namen. Genauer gesagt eigentlich euren Namen. Wir vertreten nämlich in erster Linie euer Mandat und ihr vertraut uns da seit etlichen Jahren. Herr W. Langmaak von der Welt hat zu keiner Zeit mit uns gesprochen. Unsere Haltung und unser Sprachgebrauch war zu keinem Zeitpunkt für die Medien bestimmt. So wie wir es immer machen, wenn es um unsere Kernaufgabe geht, so wie ihr uns schätzt.

Warum der FCSR nun in Langmaaks Artikel zu einer Veranstaltung, die bei einer Vielzahl der Fanclubs auf Unverständnis trifft, eine Rolle spielt und wer meint in unserem Namen Einschätzungen zu veröffentlichen, ist uns nicht klar. Klar ist unsere Haltung in der Sache, die euch bekannt ist, und klar ist euer mehrheitliches Mandat. Alles Andere dann persönlich auf der Delegiertenversammlung.

Euer FCSR

Fuck Sexism

Ahoi liebes Millerntor,

was musstest Du am Wochenende denn bitte da aushalten? Du bist für uns als Raum gegen Diskriminierung das Herz des Clubs. Die Menschen, die Dich beleben, tragen in unfassbarer Menge die Werte gegen Rassismus, Homophobie und Sexismus Woche für Woche auf Deine Tribünen und das ist genau gut so. Desto erboster sind wir, dass es Sexisten des Gastvereines schafften Banner zu zeigen, die in Wortwahl und Inhalt an Niederträchtigkeit kaum zu überbieten sind.


Uns ist es völlig egal welche Farbe der Verfasser trägt, ob er aus Ost, West, Süd oder Nord kommt. Uns interessiert nicht, welches Stöckchen man zum Halten verwendet und ob aufgrund der diversen Geschehnisse das Hochhalten solcher Parolen „nebensächlich“ erscheint. Uns interessiert, dass hier verletzende, diskriminierende Kackscheiße auf Bannern in unserem Stadion zu sehen war. Wir finden, dass der Kampf gegen Sexismus nicht aus vermutlichem Mangel an Einsicht der Verfasser enden darf, sondern erst richtig beginnt. Daher hiermit deutlich und unmissverständlich an den Bannermaler und seine geistigen Brüder: Verpisst Euch, kommt nicht wieder und erwartet in keiner Sache Solidarität von uns.

Das Millerntor ist und soll für immer ein Raum des Widerstands gegen jedwede diskriminierende Meinungsverkündung sein und der FCSR ist und bleibt keinen Millimeter kompromissbereit…FUCK Sexism!

Medienberichterstattung FC St. Pauli und Rote Flora

Lieber Erdball,

die Diskussionen um und die Instrumentalisierung der Roten Flora, der Leute, die diese seit Jahren ausmachen und der Versuch das Viertel und seine Menschen zu spalten, machen uns wütend. Wie anmaßend, dass Medien sogar den Versuch machen, unseren Verein, unsere heterogene Fanlandschaft und unser aller Ehrenamt in Sport, Kunst und Miteinander zu torpedieren.

Wir meinen, es reicht!

Nehmt eure populistischen Finger aus unseren Wunden, die wir selber bestens heilen. Unsere Kraft reicht seit Jahren für kontroverses Gemeinsam. Die Flora ist mehr als ein Symbol, das einige scheinbar als Skalp vor der Bundestagswahl in den Himmel gereckt sehen wollen.

Die Rote Flora ist Teil eines funktionierenden Stadtteils, der genauso gut und schlecht funktioniert, wie die Menschen, die ihn ausmachen. Der genauso eine bunte Mischung zwischen Melancholie und Fröhlichkeit eint. Der genau so Inspiration für Apotheker bis Zimmerer ist. Der genauso Musiker und Produzent zusammen bringt. Der genauso Hipster, Werber und Antikapitalisten durch ihre Liebe zu unserem Verein und Stadtteil eint. Ihr wollt es verstehen? Das könnt ihr nicht, denn ihr fühlt es nicht!

Vielleicht aber so: Nehmt dieser Marke Hamburg den Geist von Sankt Pauli und ihr schwächt den Markenwert dieser Stadt. Was für eine ekelige Tatsache für eure Welt der Ersetzbarkeit und Kurzlebigkeit. Nicht wahr?  Wir als Vertreter der offiziellen Fanclubs des FC Sankt Pauli beziehen hier unmissverständlich Position, dass Räumungsgedanken über die Flora und damit Zerstörung und Spaltung des Stadtteils nicht hinnehmbar sind. Wir sind auch Hamburg!

PS. Flora bleibt!

 

Fanclubsprecherrat der offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli und Fanladen St. Pauli im Juli 2017
und diese weiteren Unterzeichner:
    

Abteilung Fördernde Mitglieder (AFM)
admit-nothing.de – Sankt Pauli Blog
Aeternum Sankt Pauli
Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus
Alte Schule Sankt Pauli
AMK Sankt Pauli
Arschrockjugend St. Pauli
Artivisti St. Pauli
Astra Bagaluten
Astrakörper
Attiilas Erben
Autohof St. Pauli
Bagaluten 1910 Anglia
Bagdad Calling
Ballkult e.V.
Basis St. Pauli
Berliner Reisejunkies
BKSP
Blaubären Bonn
Blocknachbarn St Pauli
Blockrebellen
Blutgrätsche Quedlinburg
Bolzinferno Sankt Pauli
Born to suffer
Braun Weiss Bamberg
Braun-Weisse-Sippe
Braun-weiße Göttinger
Braun-Weiße Parallelgesellschaft
Breite Masse
Breitseite St. Pauli (BSSP)
Bremsbier Barmstedt
Brigade Zero
Brightside St. Pauli
Brown Panthers St. Pauli
C-Block Bagaluten
Carpe Diem
Cephalopoden
Chaos Crew St Pauli
Chaotiker
Conexion St. Pauli
Confetti-Chaos-Crew St. Pauli
Cosa Nostra Sankt Pauli
Cowabunga St. Pauli
Crazy Pauli Supporters
Daeng Daeng
De Schietbüddels
Der Schatten fällt nach hinten
Der Übersteiger
Dianas Darlings
Die Desorganisierten St. Pauli (DSP)
Die kleinen Mexikaner
Die Spinner
Die Sprottentalpiraten
Die Staniisten
Die Verwirrten
Die Vogelfreibeuter
Die Zauntitanen
Die üblichen Verdächtigen
Diekpedder
Drecknecks Hamburg BC
Drehmoment FCSP
East River Pirates New York City
EM:SP
Emscher Crew St. Pauli
Entfants Terribles
Ey, die Hunde
F.F.A. St. Pauli-Husum
Fanclub 100 Zechen
Fanclub Antifascio, Liberta St.Pauli
Fanclub Blödes Volk
Fanclub Chiemsee Bierratten
Fanclub FC42
Fanclub Forza Sankt Pauli
Fanclub Hirn und Anker
Fanclub HoPiHaLiDos
Fanclub Jauchekrebse
Fanclub Keine Ahnung
Fanclub Kumba Yo
Fanclub Paradoxe Aktion
Fanclub Skarrastka
Fanclub We’re coming back
Fanclub Welcome to hell
Fanclub Wi köönt ok anners
Fanclub You can get it if you really want
Fancub Hafenklang
Fanräume e.V.
Farmsener Freibeuter
FC St. Pauli Brazil
FC St. Pauli Roller Derby
FC Tortuga
FCSP Athens South End Scum
FCSP Nerds
Feuchte Biber
Filstal-Piraten
Forza 27 Diaspora
Frau Dörte Becker
Freibeuter Oberberg
Freibeuter1910 DD-Neustadt
Freundeskreis 1910
G.A.S.
G.C.S.P.
Gebirgsmarine Hermsdorf
Gleiche Höhe 08
Gorilliaz Sankt Pauli
Grenzenlos Sankt Pauli
halb links gegen gerade
Hamburg trinkt braunweiss e. V.
Hangover Deluxe
Heiis&Cool St. Paul
Hinchas
Hinterm Aldi
Hömma Sankt Pauli-Ruhrpottcrew
If the Kids are united
Internetfanclub The Netpirates
Jolly Grover
Juventus Senile San Paolo
Kampftrinker Neu Wulmstorf
Kanalratten Rendsburg
Kaputten Köpfe Sankt Pauli
Knappomat Affglitsch
Kollektiv 20359
Kranken Franken
Kru Bitterlich
Last Minute St. Pauli
Likedeeler St. Pauli
Linke Gerade Sankt Pauli
Linke Spur St Pauli
Lion Crew FCSP
Low-Society St. Pauli
Mach die Glocken an
Magische 3für5
Magische Fanclub
Mein Viddel, meine Loide, mein Verein
Millerntor Brigade
Millerntoristen
Mofas End since 0815
Mosquitos Sankt Pauli
Muckefuck St. Pauli
Natural Born Quiddjes
Nice Guys Sankt Pauli
Nikotiner Mönche
No-Tengo-Idea
Nordlichter St. Pauli
Oikaryoten
Old Dubliner
OSCP
otzen*otzen
Panik Salut
Pappboys St.Pauli
Pendler Lüneburg
Pilsette1910
Piratenbrigade1910 Berlin
Pommes braun-weiss
Ponyclub 2. Damen
Province Fanatics
Pröppers Vendetta
Punkrock Sankt Pauli
R.A.S.T.-St.Pauli
Raiders
Rakete Lumbargo
Ramba Zamba
Ramtamtam Sankt Pauli
Redaktionskollektiv magischerfc.de
RGT Reisegruppe Trümmer
Rhein-Neckar-Zeck*innen
Rhoihessenfront
Roter Stern St Pauli
Ruhrpottpiratten
S.C.U.M. United
Samba St. Pauli
Sankt Pauli Bajaasch
Sankt Pauli Exil Supporters Stuttgart
Sankt Pauli Holland
Sankt Pauli Twenty One
Scheissegal St. Pauli
Schnarchnasen Süd
September Brigade
Siegfried & Oi
Skinheads St. Pauli
Slaski Fanclub St Pauli
St Caraideans
St Pauli Supporters Senftenberg
St Pauli Unicorns
St. Depri – Wir sind immer für uns da e. V.
St. Pauli Astranauten
St. Pauli Syndikat
St. Pauliatrie Oldenburg
Straight Edge St Pauli
Strobo Braun-Weiss
Subbuteo St. Pauli
Szenario Kaos
Südzecken Sankt Pauli
The hell of FC St. Pauli – kiezkicker.de
Tiki-Taka St. Pauli
TJ Graceland
Treppenzecken St. Pauli
Turbo St. Pauli
Underdogz St. Pauli
Vestpiraten
Veteranen
Viva con Aqua
Viva con Astra
Viva el Mestizaje
Voll St. Pauli
Wir seh’n uns drinnen
WKA Trullerbü
Wolpertinger Sankt Pauli
Wortkarg seit 1910
Zappzarapp FCSP
Zeckenkombinat Braun-Weiss
Zeckensalon
Zielgruppe

* Der Text wurde zur besseren Lesbarkeit nicht korrekt gegendert. Das tut uns Leid.

Fotoaktion gegen Sexismus

Moin liebe St. Paulianer*innen,

es ist ein beliebiger Spieltag bei uns im Millerntor:

„HAST DU DEINE TAGE ODER WAS?!“
„SEI DOCH KEIN MÄDCHEN!“
„HEY MAUSI!“
„BEI DEINEM PINKEN BEUTEL DARFST DU DICH AUCH NICHT WUNDERN…“

„Sowas gibt es bei unserem Verein nicht!“, „Wir sind korrekt und tolerant.“ – Leider sind diese Äußerungen auch in unserem Stadion aufzufinden. Aus diesem Grund möchten wir ein Zeichen gegen Sexismus setzen.

Dazu brauch wir DICH als Model! – Am 27. Mai beim Sommerfest/Fanclubturnier wird es eine Fotoecke in der Gegengeraden geben, wo du dich von professionellen Fotograf*innen ablichten lassen kannst. Aber nicht einfach so, sondern mit einem Statement oder einem Spruch, der dir zu Sexismus einfällt. Dein Porträt wird dann in der kommenden Saison in einer Ausstellung in der Gegengeraden gezeigt, die mit einer Spieltagsaktion gegen Sexismus vom Aktionsbündnis verknüpft wird. Du bekommst dein Bild natürlich auch für dich selbst.

Also: Überlege dir einen Spruch und schaue am 27. Mai bei der Turnierleitung vorbei. Oder noch viel besser: Melde dich vorab per Mail unter mail@paupideern.de und melde dich mit einer Uhrzeit an, damit wir besser planen können. Du erfährst dann jeweils wo die Fotoaktion stattfindet. Sie läuft von 11 bis 16 Uhr.

Setze ein Zeichen gegen Sexismus! Wir sehen uns!

Euer Aktionsbündnis
gegen Sexismus und Homophobie St. Pauli