U13-Spieler beim FC St. Pauli von der Abschiebung bedroht

Liebe Fanclubs,

heute wenden wir uns in einer – wie wir finden – dringenden Angelegenheit an Euch.

Samir – U13-Spieler beim FC Sankt Pauli ist von der Abschiebung innerhalb weniger Tage bedroht. Nicht nur wir finden, dass Abschiebungen grundsätzlich abzulehnen sind. Hier handelt es sich zusätzlich auch noch um einen Jugendlichen.

Hier findet Ihr weitere Infos:

http://www.facebook.com/pages/St-Pauli-fur-Samir-Abschiebung-verhindern/177490978962303

http://www.spiegel.de/deinspiegel/0,1518,740376,00.html

http://stpauli.nu/?p=1956

Wir finden, dass diese Abschiebung verhindert werden muss. Wie wir erfahren haben, ist der FC Sankt Pauli auch schon aktiv und im Kontakt mit der Familie, wir bitten Euch trotzdem Eure Meinung der Zentralen Ausländerbehörde mitzuteilen.

Kontaktdaten:

Zentrale Ausländerbehörde

Herr Dr. Bushart

Herr Bruhns

Tel: 040 42839-2290 + 2291

Fax: 040 42839-2966

bfi.asyl-service@eza.hamburg.de

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Euer

Fanclubsprecherrat und Fanladen

Erklärung von Ballkult eV zu den Angriffen aufs Jolly am 05.02.2011

Fankneipe Jolly Roger Ziel von Angriffen

Wir stellen fest:

Am 05.02. gegen 22.00 Uhr griffen bis zu 200 Personen das Jolly Roger in der Budapester Straße an. Zuvor lief diese Gruppe unbehelligt vom Hans-Albers-Platz über Reeperbahn und Hein-Hoyer-Straße. Der Angriff konnte von vielen Menschen abgewehrt werden. Die Polizei erschien erst etliche Minuten später und ging zunächst mit Schlagstöcken gegen St. Pauli-Fans vor dem Jolly Roger vor. Hierbei wurden einige Gäste leicht verletzt.

Noch mehrfach in der Nacht wiederholte sich das Szenario, hier war die Polizei aber früher vor Ort. Im Gebiet zwischen Paulinenplatz und Reeperbahn kam es über Stunden zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und HSV-Fans. Hierbei wurden Autos und Scheiben von Lokalen in Mitleidenschaft gezogen. Zu keiner Zeit haben größere Gruppen von St. Pauli-Fans das Jolly Roger verlassen.

Um ca. 2.00 Uhr wollte eine Gruppe von 4 Menschen vom Paulinenplatz zum Jolly Roger gehen. In der Paulinenstraße wurden sie von behelmten Polizisten ohne Grund und ohne Vorwarnung angegangen und in einen Hauseingang gestoßen. Ein junger Mann wurde in Gewahrsam genommen. Eine junge Frau wurde von der Polizei zu Boden gestoßen. Hierbei wurden ihr beide Unterarme gebrochen. Die Aufforderung, einen Rettungswagen zu rufen, wurde zunächst ignoriert und ihr stattdessen geraten, sich ein Taxi zu rufen. Der später doch noch eintreffende Rettungswagen brachte die Frau ins Krankenhaus St. Georg, wo sie sich auch am heutigen Sonntag Nachmittag noch befindet und auf die notwendige Operation wartet. Der in Gewahrsam genommene Mann wurde am Morgen zeitgleich mit 4 HSV-Fans entlasssen. Ein Grund für die Maßnahme wurde bis jetzt nicht genannt. Die Betroffenen beraten derzeit rechtliche Schritte gegen die Polizei wegen Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung.

Um so entsetzter sind wir angesichts der Tatsache, dass noch in der Nacht auf der homepage einer großen Tageszeitung unter Berufung auf eine Polizeisprecherin zu lesen war, Gruppen von St. Pauli-Fans wären den ganzen Abend randalierend durch St. Pauli gezogen.

Wir fragen uns:

Wie kann es angehen, dass es einer großen Gruppe Angreifer gelingt, 700 Meter unter den Augen der Polizei in Richtung Jolly Roger zu laufen, um einen Angriff zu starten? Wir erinnern daran, dass dies auch bereits nach dem Derby-Hinspiel geschah.

Ist die Polizei Hamburg so unfähig oder steckt politischer Wille dahinter? Soll kurz vor der Wahl noch ein bisschen auf der Klaviatur der inneren Sicherheit gespielt werden? Warum werden offensichtlich gezielte Falschmeldungen gestreut, um St. Pauli-Fans zu diskreditieren?

Warum taucht der schlimme Vorfall mit der verletzten Frau in keinem Polizeibericht auf?

Für uns heißt dies, dass der Schutz unserer Läden und Einrichtungen nach wie vor selbst organisiert werden muss und wird.

Wir bedanken uns bei den vielen Menschen, die sich in der vergangenen Nacht solidarisch und angesichts der Provokationen der HSV-Einzeller besonnen verhalten haben.

Wir wünschen der verletzten Frau eine baldige und vollständige Genesung.

Wir fordern eine Aufklärung des erneuten polizeilichen Fehlverhaltens. An letzteres glauben wir allerdings nicht mehr, da nach dem Polizeiüberfall auf das Jolly Roger im Juli 2009 (!) immer noch kein Polizist zur Rechenschaft gezogen wurde.

Unser Mitgefühl gilt auch all den vielen Fans, die aus anderen Städten und Ländern (die weiteste Anreise hatten 2 Fans aus Australien) umsonst angereist sind und nun wie auch der FC St. Pauli auf den entstandenen Kosten sitzen bleiben, weil der ?Weltclub? vom Stadtrand es nicht auf die Kette bekommt, einen bespielbaren Rasen zu präsentieren.

Wir haben Euch was mitgebracht: Gras! Gras! Gras!

Jolly Roger/BallKult e.V.

Hamburg St. Pauli, den 06.02.2011

Gemeinsamer Marsch zum Derby

Am Derbytag treffen wir uns um 10 Uhr auf dem Südkurvenvorplatz und machen uns dann alle gemeinsam auf zum Stadtrand. Darauf haben sich alle organisierten Gruppen und der Fanladen geeinigt. Es geht dann über Othmarschen, dort ist das Weitergehen für 12 Uhr geplant, in Richtung Stadion. Kommt alle zur Südkurve, wird sicher ein netter Start in den Tag.

Wer meint, Derbymarsch hieße, unbedingt sich sinnfrei an Bullenketten abzuarbeiten, Böller zwischen Mitfans und andere Menschen zu werfen, sich pitschnass spritzen zu lassen und sich auch sonst wie der letzte Volltrottel zu benehmen, der ist dort falsch.

Offener Brief des Fanausschusses

An alle Fans und Mitglieder des FC St. Pauli
Am 18. Januar fand das turnusmäßige Treffen zwischen dem Ständigen Fanausschuss und dem Präsidium des FC St. Pauli statt.
Gemäß der von uns vorgelegten Agenda wurden verschiedene Themen besprochen, wobei das Thema der Vermarktung erwartungsgemäß den größten Raum einnahm.

Das Präsidium bezog zu den verschiedenen Forderungen der Sozialromantiker-Initiative Stellung. Die Aussage des Präsidiums in der gestrigen Pressekonferenz, alle Vorwürfe seien geklärt und entkräftet, ist aus unserer Sicht nicht zutreffend.
In manchen Punkten blieben wir verschiedener Meinung, andere gilt es weiter zu diskutieren oder zu beobachten. Im Übrigen war kein Vertreter der Sozialromantiker anwesend und schon deswegen steht es uns nicht zu, die Petition als geklärt und entkräftet zu bezeichnen. Seitens des Präsidiums wurde angekündigt, ab sofort eine Gruppe aus Vereinsverantwortlichen zu installieren, welche alle neuen Werbemaßnahmen bereits im Vorfeld kritisch überprüfen soll. Außerdem wurde durch das Präsidium die dringend notwendige Verbesserung der Kommunikation zwischen den zweimonatlichen Treffen zugesagt.

Die intensive Diskussion hat uns verdeutlicht, dass der aktuelle Konflikt zwischen Vereinsführung und Fans sich nicht an einzelnen Sachfragen festmachen lässt, sondern sich auf einer anderen Ebene bewegt: Für Teile der Vereinsführung ist der FC St. Pauli ein Wirtschaftsunternehmen, eine „Marke“ und ein Hobby.
Für viele Fans im Stadion ist der Verein jedoch weit mehr als dies: nämlich ein Stück ihres Lebens und ihres Lebensinhaltes und somit keine rationale, sondern eine Herzensangelegenheit. Insofern können die Festlegungen in den Leitlinien allenfalls als Entscheidungshilfen, jedoch nicht der formaljuristischen Auslegung dienen.
Wir sehen das Präsidium in der Pflicht, nicht nur nach wirtschaftlichen Aspekten zu entscheiden, sondern das emotionale Befinden der Fanszene in allen Entscheidungen zu berücksichtigen. Die Proteste beim Heimspiel gegen Freiburg waren für uns kein störender Nebenschauplatz, sondern ein eindrucksvolles Zeichen gelebter St. Pauli-Kultur. Ebenso sind nach unserem Verständnis politische Äußerungen im Stadion elementare und konstituierende Bestandteile des Vereins. Gleichzeitig verwahren wir uns gegen die aus verschiedenen Bereichen des Vereins zumindest unterschwellig erhobenen Vorwürfe, die Unterstützung der Mannschaft werde unter den aktuellen Streitigkeiten leiden – wir alle haben am Samstag das Gegenteil bewiesen und erwarten, dass diese und ähnliche Verknüpfungen des Protestes mit anderen Themen künftig unterbleiben.

Das nächste Treffen zwischen Vereinsführung und Ständigem Fanausschuss wird Ende März stattfinden. Wir halten die positiven Signale aus dem Präsidium für anerkennenswert und werden auf dem nächsten Treffen ein erstes Zwischenfazit bezüglich der Zusagen des Präsidiums ziehen. Selbstverständlich werden wir auch in der Zeit bis zu diesem Treffen Entscheidungen und insbesondere Maßnahmen der Vermarktung kritisch begleiten und, falls nötig, intern oder öffentlich Stellung beziehen.

Hamburg, 20.01.2011
Ständiger Fanausschuss
Kontakt über: Fanladen St. Pauli

FCSR-Stammtisch

Moin moin liebe Fanclubs,

da sich der von uns nach der Sommerpause ins Leben gerufenen Fanclubsprecherrat-Stammtisch nur mäßiger Beteiligung erfreute, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir den Stammtisch für euch attraktiver gestalten können. Denn dass es immer etwas zu besprechen gibt, erleben wir ja gerade aktuell! Und einiges lässt sich eben auch gut mal face to face im reallife diskutieren. Zudem wünschen wir uns von euch auch Anregungen, was wir für euch in den Ständigen Fanausschuss tragen sollen.

Die wichtigsten Neuerungen:

– der Stammtisch findet nun immer am vierten Montag im Monat um 20 Uhr im Fanladen statt
– zu jedem Stammtisch bereiten wir eine „Tagesordnung“ vor
– der Stammtisch soll als eine Art „Runder Tisch“ zum Austausch der Fanclubs untereinander dienen
– eure Anregungen/Meinungen/Ideen/Kritik tragen wir als eure Vertreter in den Ständigen Fanausschuss weiter

Natürlich werden weiterhin die in Hamburg ansässigen Sprecherräte zum Stammtisch kommen und euch Rede und Antwort stehen. Selbstverständlich könnt ihr im Fanladen dann auch Getränke erwerben.

Der erste Stammtisch im neuen Jahr findet am 24.01.2011 um 20 Uhr im Fanladen statt.

Themen:
– Rückblick Freiburg Heimspiel: Eindrücke, Meinungen
– Vermarktung aktuell: was geht eurer Meinung nach, was geht nicht?
– Vorschau Derby: Fragen, Ideen

Wir freuen uns auf euch!

Euer Fanclubsprecherrat

Sankt Pauli Bande entert das Museum

Wie ihr ja wisst, gibt es seit etwa einem Jahr die Sankt Pauli Bande, einen Fanclub für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren.

Das nächste Treffen ist am kommenden Montag, den 18.10.10, um 16.45 Uhr am Eingang zum Sankt Pauli Museum auf dem Südvorplatz am Millerntor, denn dort bekommen die Bandenkinder eine exklusive Führung durch die einmalige Ausstellung „100 Jahre FC Sankt Pauli“, und das for free.

Wenn eure Kids also Lust haben, können sie gern am Montag mit dabei sein, eine Bandenmitgliedschaft ist nicht zwingend notwendig. Meldet euch aber bitte bei Elin im Fanladen unter fanladen(at)gmx.de an, damit wir in etwa wissen, wie viele Kinder kommen.

Das Derby

Liebe Fanclubs,
nur noch wenige Tage bis zum historischen Derbysieg gegen den Sportverein aus der Vorstadt.

Wir möchten ein friedliches Derby im und vor dem Stadion erleben. Wir distanzieren uns daher auch ausdrücklich von allen – auch versteckten – Gewaltaufrufen, wie sie derzeit nicht nur im Internet kursieren.

Durch die Möglichkeit eines Public-Viewing in der „wasweissichwiediegeradeheisst-Arena“ werden wohl deutlich weniger Fans des Gastvereines ohne Eintrittskarte vor, während und nach dem Spiel im Viertel unterwegs sein. Nichtsdestotrotz müssen sich die Fans des Gastvereines rund ums Stadion frei und sicher bewegen können und dürfen, so wie das bei allen anderen Gästen auch ist.

Derbystimmung und Frotzeleien: JA – Gewalt: NEIN! Wir bitten Euch, ruhig zu bleiben – lasst Euch nicht provozieren, provoziert oder greift niemanden an, nur weil der Gegenüber einen Blau-Weissen-Schal trägt.

Tragt Euren Schal, bringt Eure Fahne, Konfetti, Papierkugeln ….. mit. Lasst uns gemeinsam im Stadion zeigen, dass Hamburg braun-weiss ist. Wir möchten uns den Worten von Ollis Thresen Thesen anschliessen: „Genau deshalb erwarte ich ein Inferno am Millerntor. Wer auf dem Rasen kein Gras frisst, der kann sich gleich seine Papiere abholen und wer auf den Rängen nicht sein Äußerstes gibt, um den Vorstädtern die Hölle auf Erden zu bereiten, für den geht mir vollends jegliches Verständnis ab. Die Rautenträger sollen sich ob der Atmosphäre komplett einscheißen – Ich will das riechen können!“

Euer Fanclubsprecherrat

Auslosung für das Freiluftturnier am Millerntor

Die von der U-18 unter notarieller Aufsicht durchgeführte Auslosung hat folgendes ergeben:

Spaßgruppe 1
Minute 76
Braun-weiße Maulwürfe
Basis St. Pauli
TJ Graceland

Spaßgruppe 2
Die Netten Kiezwichtel
ZaunLounge
Die Spinner
Simulanten

Gruppe A
Kommando Boys in brown
No tengo idea
G.A.S.
Braun-weiße Tulpen

Gruppe B
Cosa Nostra St. Pauli
Alte Schule
Die Pendler Lüneburg
Querpass

Gruppe C
Weiß-braune Kaffeetrinker
Youngtimer J.D.
Hamburger Originale
Viva la cerveza

Gruppe D
Ragazzi U-18
Chaoticker
1. Braun-weißer Autohof Südheide
Enfants Terribles

Gruppe E
Grasgrüne Grashüpfer
Breitseite
UPS
Millerntoristen

Gruppe F
Olsborg
Halli Galli
Modefans Knabeweg
Diana´s Darlings

Gruppe G

viva con agua
WKA Trullerbü
Arrogante Arschlöcher
Freibeuter 1910 DD-Neustadt

Gruppe H
Milchschnitten
Harry´s Vagabunden
Blödes Volk
Braun-weiße Apple

Alle weiteren Informationen wie Turnierbestimmungen, Spielpläne, etc. folgen…