18. Freiluftturnier der eingetragenen Fanclubs 2017

Am letzten Samstag fand zusammen mit dem Sommerfest das 18.Freiluftturnier der eingetragenen Fanclubs statt. Bei bestem Sommerwetter spielten 44 Fanclubs um das Siegertreppchen. Die Sieger dieses Jahr heißen „Galaxy Sankt Pauli“ (Hauptfeld) und „Kiezkick“ (Spaßturnier). Herzlichen Glückwunsch!

Gute Besserung an alle Verletzten und vielen Dank an alle, die diesen Tag so möglich gemacht haben.

Hauptfeld:

1. Galaxy Sankt Pauli
2. Gleiche Höhe 08
3. Skal Sankt Pauli
4. Cephalopoden
5. Braun Weiße Verfolger
6. Mofas End
7. Brigade Zero
8. G.A.S.
9. Weiß-Braune Kaffeetrinker
10. Maniacs
11. New Kids Sankt Pauli
12. FC Catalunya
13. Schlenzung Irgendwie
14. El Fuego De Sankt Pauli
15. Skinheads
16. FC Ohne Joi
17. Hamburger Originale
18. Jolly Joggers
19. Underdogz
20. Hau-Rein-Den-Ding
21. Diana’s Darlings
22. Bollwerk
23. Darum St. Pauli
24. Conexion
25. Enfants Terrible
26. FC Lampedusa Sankt Pauli
27. Südzecken
28. Ostblock

Spaßturnier:

1. Kiezkick
2. Traktor Trittau
3. G.C.S.P.
4. Szenario Kaos
5. Astra Bagaluten
6. Zaunkönige
7. Graceland
8. Unicorns
9. SG Nordvernetzung
10. ISC – International Supporters Crew
11. Chaoskicker
12. ETKB
13. SG Magische Otter
14. Ragazzi U 18
15. FC Keine Ahnung
16. Halli Galli

 

Schädel-Pils-Cup (Bester Gesamtauftritt): FC Catalunya

Fairplay-Pokal: U18/Ragazzii

Beste Nachwuchsspielerinnen: FC Keine Ahnung

Bester Nachwuchsspieler: TJ Graceland

Offener Brief von St.Depri an den FCSP

Liebes Präsidium, Lieber Vereinsrat, Liebe Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums,

einigermaßen verwundert haben wir am 4. November 2016 davon erfahren, dass die Robert-Enke-Stiftung in die Kollaustraße geladen wurde, um über Depression im Profisport zu sprechen (https://www.fcstpauli.com/news/robert-enke-stiftung-zu-gast-im-nlz/). Verwundert hat es uns deswegen, weil wir als St. Depri dem NLZ bereits seit dem 13. März 2015 immer wieder das Angebot unterbreitet haben, eben diese Veranstaltung abzuhalten.

Die im Artikel erwähnte „offene Gesprächskultur“ wird von uns definitiv begrüßt, im vorliegenden Fall allerdings schmerzlich vermisst. So haben wir zwar in den vergangenen 1 ½ Jahren regelmäßig nachgefragt, was denn jetzt eigentlich mit unserem Angebot sei, darauf aber nie eine Antwort bekommen, die hätte vermuten lassen, dass das NLZ ein Interesse daran hat, eine solche Veranstaltung abzuhalten.

Unser Angebot beinhaltete: Experten aus den Bereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Burnout und Depression im Profisport. Des Weiteren gibt es bei uns natürlich immer die Möglichkeit der Kontaktaufnahme, sei es über Mail, Facebook oder persönlich beim Stammtisch; außerdem sind bei St. Depri alle beteiligten Personen entweder aus der Fanszene des FC St. Pauli oder aus dem Viertel und haben somit von vornherein einen Bezug zu den Jugendlichen im NLZ. Somit wäre aus einer präventiven Maßnahme ganz automatisch auch eine Möglichkeit zur Interaktion im „Notfall“ geworden.
Das Angebot der Enke-Stiftung im NLZ hingegen beinhaltete einen ehemaligen Bundesliga-Profi und einen Buchautor und als die Veranstaltung fertig war, wurden noch Fotos für die Presse gemacht und alle sind wieder ihres Weges gegangen.

St. Depri ist in den vergangenen Jahren zu einer erfolgreichen Initiative geworden, die bereits hunderten St. PaulianerInnen mit praktischem Rat und effektiver Tat zur Seite gestanden hat. Wir helfen Betroffenen, unterstützen Angehörige und beraten Interessierte. Unsere Arbeit findet zwar nicht auf Titelseiten oder im Rampenlicht, sondern in den Toilettenkabinen des Millerntors, den Behandlungszimmern der Therapeuten unseres Netzwerks oder der Vertrautheit des Fanladens statt; aber eben genau so soll es auch sein. Die Depression ist meist eine leise Krankheit und darüber sind wir alle uns bewusst.
Die Aktion im NLZ allerdings hat uns von St. Depri ordentlich genervt – wir sind angepisst – und zwar richtig! Genau deshalb werden wir jetzt laut und schreiben diesen Brief: Aus einer präventiven Veranstaltung für Jugendliche, welche mit ihrer Berufswahl schon jetzt wissen müssen, dass sie immensen psychischen Druck werden aushalten müssen und diesem gewappnet sein müssen, um nicht daran zu zerbrechen, eine Imageveranstaltung zu machen, finden wir geschmacklos. Jemanden ausschließlich von außen zu holen, obwohl es innerhalb des Vereins qualifizierte und vor allem ausgebildete Experten gibt, ist stillos. Dann im Nachhinein noch von einer „offenen Gesprächskultur“ zu sprechen, klingt wenig glaubhaft.

Wir freuen uns darüber, dass das NLZ sich generell endlich mit dem Thema der Prävention von psychischen Krankheiten im Profisport beschäftigt – das ist wirklich wichtig. Es bleibt allerdings zu bemängeln, dass an dieser Stelle die Qualität dem Prestige geopfert wurde. Dabei gilt unsere Kritik ausdrücklich nicht der Enke-Stiftung.
Wir haben nicht den Anspruch, die Welt zu retten, aber „Wir sind immer für uns da!“ – dazu zählen auch diejenigen Jugendlichen, die im NLZ trainieren, denn auch diese gehören zu St. Pauli.

Wir sind St. Depri und wir sind offen für Gespräche. Ihr erreicht uns jederzeit per Mailoder über Facebook und persönlich an jedem dritten Donnerstag des Monats im Fanladen oder bei Heimspielen des FC St. Pauli verteilt über das Millerntor!

Herzlichst
Eure St. Deprianer

Delegiertenversammlung 2016

Moin liebe Fanclubs,

hiermit laden wir Euch zur diesjährigen Delegiertenversammlung ein. Diese findet

am 19.11.2016

um 11 Uhr

in den Fanräumen

statt.

Wie auch in den Vorjahren gilt als zugelassen, wer den Jahresbeitrag gezahlt hat. Je Fanclub ist die Teilnahme von maximal 2 Delegierten vorgesehen. Es ist Wahljahr und wir werden wieder mit leicht verändertem Team zur Wahl antreten. Natürlich könnt Ihr aus Euren Reihen sowohl als Einzelkandidat_innen oder als Team zur Wahl antreten.

Die Tagesordnung ist wie folgt: Begrüßung, Berichte aus den einzelnen Bereichen, Kassenbericht, Entlastung und Neuwahlen, Sonstiges.

In diesem Jahr wird uns ein toller Mensch verlassen. Marcus  bzw. „Pusch“, Mitglied seit der Neustrukturierung, hört auf. Mit Pusch verlieren wir einen ganz besonderen Teil des FCSR. Mitdenker, Querdenker, Radikaler und Mahnender. Mit einem Riesen Herz für unseren FC St. Pauli und die Entwicklung der Fanszene. Wir sagen Danke für wundervolle Jahre. Du wirst eine Lücke hinterlassen.

Kommt zahlreich und pünktlich, wir freuen uns auf eine gute Versammlung mit regem Austausch.

Herzlichst Euer FCSR

Offener Brief an NestWerk/Tag der Legenden

„Im sportlichen Spiel lernen sie Respekt und Fairness, Toleranz und Solidarität. “ diesem Zitat aus dem Portfolio der NestWerk Stiftung ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Desto erstaunter sind wir, dass zu einem der Haupteinnahmequellen gehörenden Fußballevent ein Spieler eingeladen wird, der sich vor kurzem noch vor populistischen Aussagen positioniert hat.
Wir wollen sicher nicht deskriditieren, aber selbst die Erklärungsversuche waren eher dünn und von „öffentlichem Druck“ geprägt.

Der Ehrenrat des FC St. Pauli hat hierzu ein deutliches Zeichen gesetzt und eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen.

Die Argumentation von NestWerk, dass dieses Fußballspiel nicht im Zusammenhang mit dem FC St. Pauli stattfindet ist aufgrund von Spielstätte und vor allem unter dem Gesichtspunkt der Teilnehmenden Sportlichen Leitung unseres Clubs nicht minder kritisch zu sehen. Letztlich sorgt dieses unsensible Handeln für Verwirrung und adressiert nun Fragen an Trainer und Geschäftsführer Sport. Will man hier mitmachen? Im Raum der Tatsachen steht zur Zeit der Ausschluss aus dem Traditionsteam als Konsequenz für den Spieler,für uns eine richtige Meinung und Entscheidung.

Den Sport dennoch gemeinsam auf unserem Rasen auszuüben sehen wir mit Verwunderung.Wenn man im Grundsatz hier eine Trennung sieht, wenn man das Thema anders lösen will und Chance und Neuanfang für den Spieler ermöglichen möchte, dann steht dazu. Dann wünschen wir uns auch eine klare Aussage und Argumentationshilfe für diese Entscheidung.

Der Meinung müssen wir als FCSR nicht folgen, würde Sie aber sicher für die heterogene Menge der Meinungen am Millerntor und auch bei den Fanclubs einordnen. Sammeln wir uns also und stehen gemeinsam für Respekt,Toleranz und Solidarität…

Fanclubsprecherrat August 2016

Nachruf auf Klaus Rummelhagen

Liebe Sportsfreundinnen und Sportsfreunde,

am 21.07.2016 ist unser Amateurvorstandsvorsitzender Klaus Rummelhagen nach einer schweren unheilbaren Erkrankung im Alter von 75 Jahren gestorben. Am Freitag davor hatten wir im Hospiz noch gemeinsam gelacht und uns unserer gemeinsamen Geschichte versichert, haben über Erlebtes gesprochen und die Vergangenheit Revue passieren lassen. Weiterlesen

Offener Brief an Herrn Mazingu-Dinzey

Mit Erschecken mussten wir feststellen , dass Sie sich mittlerweile im Umfeld der so genannten „besorgten Bürger“ bewegen und deren dumpfen Parolen weitertragen.
Als Spieler unserer Traditionself und Mensch,der sich bisher immer gern mit dem Geist des Millerntor präsentiert hat, erwarten wir an dieser Stelle, gerade im öffentlichen Raum, jedoch eher den Grundkonsens unseres Vereines, antifaschistisch, antirassistisch und gegen Diskriminierung.

Einen „unserer“ Spieler als Bannerträger auf einer Demo zu sehen, deren dumpfes, populistisches Auftreten, egal unter welchem Namen, bundesweit fließend zwischen Besorgnis, Rechtsoffenheit und purem Neonazitum daherkommt, erschüttert uns. Wir wollen mit ihnen nichts mehr zu tun haben und erwarten auch keinerlei Auftritte mehr im Dress und im Umfeld des FC St. Pauli. Wenn ihre gesellschaftspolitische Auffassung sich für so eine Demo entscheidet ist das Ihre Sache, natürlich, nur bleiben Sie dann unserer Sache fern. Den Ehrenrat des Vereines haben wir über unsere Auffassung dahingehend informiert. Sie passen so nicht ans Millerntor.

In unserem Verein gilt weiterhin : Kein Fußball den Faschisten. Niemals!

Fanclubsprecherrat FC St. Pauli
Juni 2016

17. Freiluftturnier der eingetragenen Fanclubs 2016

Am gestrigen Sonntag, den 22.05.2016, luden wir wieder zusammen mit dem Fanladen St.Pauli zum jährlichen Freiluftturnier ans Millerntor ein. Trotz ein paar Widrigkeiten auf Grund fehlender Helfer (danke an die, die kurzfristig eingesprungen sind!) und kurzfristiger Absagen (meldet euch nicht an, wenn ihr nicht genug Leute zusammen bekommt!) finden wir, dass es ein gelungenes Turnier geworden ist, wir hatten auf jeden Fall Spaß und ihr hoffentlich auch 🙂

Freiluftturnier 2016

Danksagungen dürfen natürlich nicht fehlen. Danke an den Fanladen♥  Danke an den Verein, für die Bereitstellung des Stadions. Danke an alle Helfer während und nach dem Turnier und natürlich auch an alle Fanclubs, die teilgenommen haben.

Gewonnen haben dieses Jahr das Kommando Boys in Brown und die Ragazzi U18 (Spaßgruppe).

Platzierungen

Hauptfeld

1.) Kommando Boys in Brown
2.) New Kids
3.) FC Lampedusa Hamburg
4.) Cephalopoden
5.) Galaxy
6.) BW Göttinger
7.) Viva con Agua
8.) Simulanten
9.) Hamburger Originale
10.) El fuego de Sankt Pauli
11.) Skinheads
12.) Scheiss Funktionäre
13.) Darum
14.) heiß&cool
15.) Last Men Standing
16.) BW Pigeons
17.) Hau-Rein-Den-Ding
18.) Nikotiner Mönche
19.) Cosa Nostra
20.) Club der toten Gegengerade
21.) Gleiche Höhe 08
22.) Halli Galli
23.) Südzecken
24.) Jacke wie Hose
25.) G.A.S.
26.) ETKB-Sektion 10plusX
27.) Bright Side
28.) Pendler Lüneburg
29.) Queerpass
30.) Jolly Joggers
31.) Diana’s Darlings
32.) Ostblock

 

Spaßgruppe

1.) Ragazzi U 18
2.) Magische Otter
3.) TJ Graceland
4.) Likedeeler
5.) Traktor Trittau
6.) G.C.S.P.
7.) Pfälzer Unabhängige Fußballfans
8.) FC Muckefuck
9.) Zaunkönige
10.) Unicorns
11.) Wer hat die Fahne
12.) Freundeskreis 1910
13.) Astra Style
14.) FC Tortuga
15.) Minute 76
16.) Deaf-Fanclub

Aktionsbündnis vom FC St. Pauli enttäuscht

Nachfolgend dokumentieren wir eine Stellungnahme des „Aktionsbündis gegen Sexismus und Homophobie“.

Aktionsbündnis vom FC St. Pauli enttäuscht

Wie wichtig ist den Verantwortlichen des FC St. Pauli ihr Engagement gegen Homophobie wirklich?
Dieser Frage müssen wir uns leider aktuell stellen. Zwar bekennt sich der Verein über alle sozialen Kanäle gegen Homophobie und Sexismus, präsentiert sich mit Ideen wie Regenbogensaum beim Auswärtstrikot oder lässt schon mal die verwaschene Regenbogenflagge auf dem Millerntor- Stadiondach gegen eine neue austauschen, doch einige Stellschrauben müssen scheinbar nachgezogen werden, damit dies nicht nur als Lippenbekenntnis erscheint.
Es gibt nämlich ärgerliche Gegenbeispiele. So verschwand z.B. mir-nichts-dir-nichts die Regenbogen- Kapitänsbinde in der Schublade. Auf Nachfrage gab es eine wenig überzeugende Ausrede- und bislang keine Korrektur.

Was uns aktuell verärgert und bei uns auf Unverständnis stößt, ist aber folgender Sachverhalt:
Der 1. FC Kaiserslautern plant zur Unterstützung von Anti- Diskriminierungsorganisationen aus Kaiserslautern am „Tag gegen Homophobie“ eine kleine aber feine Aktion am letzten Spieltag hier am Millerntor:
Die Regenbogen- Schnürsenkel- Aktion aus England soll das Votum des 1.FCK gegen Homophobie öffentlich dokumentieren. Klar, da macht doch unser Verein mit …… dachte sich das Aktionsbündnis.

Tja, nicht bedacht hatten wir, dass es ja leider noch um richtig viel geht, an diesem 34. Spieltag: Der Gewinn der „Goldenen Ananas“ ist noch möglich! Und in einer solchen „heißen“ Phase den Spielern die Konzentration auf das Spiel durch Regenbogenfarbene Schnürsenkel rauben? Nicht mit der Mannschaftsleitung! Unsere Anfrage wurde auch beim zweiten Mal abgelehnt.
Diese kleine aber feine Aktion gemeinsam mit einem Verein, der nicht unbedingt als Vorreiter für Anti- Diskriminierungsarbeit im Fußball bekannt ist, wäre nicht nur ein schöner Schulterschluss sondern auch ein netter Abschluss einer beachtenswert schönen Zweitliga- Saison gewesen?!
Die grundsätzliche Aussage:“ die Mannschaft wird sich an Spieltagen nicht mehr an Aktionen beteiligen“ darf so nicht unwidersprochen stehenbleiben.
Ginge es um Auf- oder Abstieg, Konkurs- oder andere mögliche Probleme rund um den FC St. Pauli- das Aktionsbündnis wäre nie auf die Idee gekommen, den Verein zu bitten, die Mannschaft für diese gesellschafts-politische Aussage zu „missbrauchen“.
Aktionen ohne die Mannschaft erreichen maximal die zuschauer, die am Millerntor vor Ort sind. Eine Aktion mit der Mannschaft hat immer auch ein medienwirksames Echo- was der Vereinsführung ja sonst auch genehm ist.
So bleibt eine Gruppe engagierter Menschen enttäuscht und frustriert zurück, denn plötzlich ist es gar nicht mehr eine so beachtenswert schöne Zweitliga- Saison gewesen.