Offener Brief an Herrn Mazingu-Dinzey

Mit Erschecken mussten wir feststellen , dass Sie sich mittlerweile im Umfeld der so genannten „besorgten Bürger“ bewegen und deren dumpfen Parolen weitertragen.
Als Spieler unserer Traditionself und Mensch,der sich bisher immer gern mit dem Geist des Millerntor präsentiert hat, erwarten wir an dieser Stelle, gerade im öffentlichen Raum, jedoch eher den Grundkonsens unseres Vereines, antifaschistisch, antirassistisch und gegen Diskriminierung.

Einen „unserer“ Spieler als Bannerträger auf einer Demo zu sehen, deren dumpfes, populistisches Auftreten, egal unter welchem Namen, bundesweit fließend zwischen Besorgnis, Rechtsoffenheit und purem Neonazitum daherkommt, erschüttert uns. Wir wollen mit ihnen nichts mehr zu tun haben und erwarten auch keinerlei Auftritte mehr im Dress und im Umfeld des FC St. Pauli. Wenn ihre gesellschaftspolitische Auffassung sich für so eine Demo entscheidet ist das Ihre Sache, natürlich, nur bleiben Sie dann unserer Sache fern. Den Ehrenrat des Vereines haben wir über unsere Auffassung dahingehend informiert. Sie passen so nicht ans Millerntor.

In unserem Verein gilt weiterhin : Kein Fußball den Faschisten. Niemals!

Fanclubsprecherrat FC St. Pauli
Juni 2016

Offener Brief

Offener Brief an Andy Grote

Sehr geehrter Herr Grote,

irgendwas läuft schief. Unsere Fanclubs und Fans werden seit einigen Heimspielen einer Repression der Hamburger Polizei ausgesetzt, die so nicht weiter akzeptabel ist. Es ist uns unerklärlich, wie man in so kurzer Zeit Gewaltmonopol und Unverhältnismässigkeit so öffentlich zur Schau tragen kann. Was steckt hinter diesen Einsätzen? Welche Ziele verfolgt man, wenn man mit 20 Beamtinnen und Beamten durch die abströmende Menge drängt, dabei viele Fans, auch Kinder, rücksichtslos umrennt? Wir fordern Sie auf, umgehend hier für Antworten innerhalb Ihrer Verantwortlichkeit zu sorgen und entsprechend das Vorgehen zu überdenken. Wir hegen das Gefühl, dass die „Szenekundigen Beamten“ ihre Arbeit völlig missverstehen und Informationen streuen, die zu diesen Missständen führen.
Kein Spieltag an dem man nicht das Gefühl hat, ständig vor unseren Fanräumen bespäht und verdächtigt zu werden. Mittlerweile sind nicht einige Wenige Adressat der Beobachtung, sondern ganze aktive Kreise stehen scheinbar unter Generalverdacht. Nach dem unfassbaren Skandal der illegalen Datenspeicherung scheint der Polizeiapparat, von der Enttarnung gekränkt, eine unberechenbare Institution zu werden, von der die meiste Provokation am Rande eines Fussballspiels ausgeht. Kein gutes Bild für unsere Stadt und unser Viertel, Ihren Wahlbezirk…

FCSR der eingetragenen Fanclubs des FC St. Pauli von 1910

FCSR Logo

Einladung zum Holocaust-Gedenktag 2016

Auch wir möchten euch nochmal an den Holocaust-Gedenktag 2016 übermorgen, den 27.01., aufmerksam machen. Kein Vergeben, kein Vergessen!

Hier das Programm zum Holocaust-Gedenktag 2016 mit vier Veranstaltungen.
Die ersten drei Termine finden in den Fanräumen statt, Treffen am 27.1. ist aber zwecks Kranzniederlegung an der Gedenktafel auf dem Harald-Stender-Platz.
Der letzte Termin, 5.2., ist im Clubheim!
Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme!
Kein Vergeben – kein Vergessen!

Gedenktag 2016

Lasst uns zusammen essen!

Auch wir rufen herzlichst dazu auf, am 29.08.2015 rumzuschauen und den Aufruf weiter zu streuen!

Refugees welcome! Zeigt der Welt, dass es anders geht!

Samstag den 29. August 2015 / Tschaikowski- / Karolinenplatz

Ab 15 Uhr wollen wir uns wieder auf dem Karolinenplatz treffen, um an das schöne Fest vergangenen Samstag anzuknüpfen. Grills, Grillgutz, Picknickdecken, Klapptische, Getränke, Obst, Süßes, etc.! Bringt mit, was Ihr mit den Menschen, die momentan in der Messehalle untergebracht sind, teilen wollt. Wir freuen uns auf einen schönen Tag

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Naziaufmarsch stoppen!

Moin und Ahoi, als Mitglied im Ständigen Fanausschuss steht der Fanclubsprecherrat voll und ganz hinter dem folgenden Aufruf vom StFa und dem Hamburger Bündnis gegen Rechts! Bitte unterstützt alle Initiativen, tragt Euch ein, unterschreibt den Aufruf und sorgt zusammen mit uns, dass der 12.9 für die ewig gestrigen ein Tag der Idioten wird. Kein Fußbreit den Faschisten, keine Nazis in Hamburg und auch sonst wo!

FCSR

Hier der Aufruf. Nehmt Euch die Zeit alles zu lesen:

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Offener Brief an den DFB

Sehr geehrter Herr Niersbach,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind die gewählten Vertreter der knapp 500 offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli von 1910 mit rund 7.000 Mitgliedern. Wir schreiben Ihnen offen zu der „Neutralisierung“ unseres Stadion. Wir lassen hierbei rechtliche Aspekte der Nutzungsüberlassung bewusst außen vor, da sie für unser Selbstverständnis nicht von Bedeutung sind.

Kein Fußball den Faschisten! Dies ist eine unserer Leitlinien, unsere Art des Denkens und des Handelns. Wir leben den Antirassismus im großen und im kleinen Stil. Wir setzen hier auch auf deutliche Aussagen und gingen bisher – gerade nach den bisherigen Kampagnen des DFB – davon aus, dass Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit auch im Sinne des DFB sind.

Für uns sind Slogans wie „Zeig dem Rassismus die rote Karte“ kein Eintrag in Hochglanzbroschüren, sondern eine wichtige und richtige Aussage, um den immer wieder gezeigten Anfeindungen in manchen Kurven deutlich zu zeigen, welche gesellschaftlichen Mindestansprüche zu leben sind.

Hier setzen wir ein Zeichen. Hier handeln wir! Erhobenen Hauptes haben wir diese Leitlinie in großen Lettern einmal über die Gegengerade des Millerntorstadions geschrieben.

Gerne sind wir Gastgeber bei uns im Stadion. Aber dafür streichen wir unser Wohnzimmer nicht um und rücken Möbel zurecht. „Kein Fußball den Faschisten“ gehört zu uns. Das sind wir. Das ist der FC St. Pauli!

Sie als Gäste haben nun eigenwillig und ohne einen realen Grund dieses Statement entfernt. Entfernen heißt für uns, die Aussage nicht mit zu tragen. Dies ist ein offener Schlag ins Gesicht nicht nur unserer Fanszene, die im Übrigen für ihre antifaschistische Arbeit ausgezeichnet wurde. Nein, dies ist ein Affront gegenüber allen Fussballfans, die sich tagein und tagaus antifaschistisch und antirassistisch verhalten, entsprechende Choreos erarbeiten, Aufklärungsarbeit verrichten und so dem Rechtsruck in den Stadien entgegenschreiten. Herr Andreas Rettig hat auf dem Fankongress in seiner Rede sehr deutlich den GEMEINSAMEN Kampf gegen diese Entwicklung verlautbart. Gilt für die DFL eine andere Richtung? Ist der DFB nicht so klar positioniert?

Wir sehen keinen Grund, dass dieses Statement abgedeckt wurde!

Wir als Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli erwarten von Ihnen als Verband eine offene und ehrliche Antwort. Wir möchten Sie einladen hier unserem Beispiel zu folgen und sich klar gegen Faschismus und Rassismus zu bekennen. Wir denken, dass dies auch im Sinne der Mannschaft und des Bundestrainers ist und erwarten an dieser Stelle keine Ausreden oder pressetechnischen Taktierungen, sondern klare Kante im Sinne der roten Karte gegen Diskriminierung!

Mai 2014, Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli von 1910

Aufruf

Wir unterstützen folgenden Aufruf:

United we stand – divided we fall

28.04.: Demonstration gegen den Abriss der ESSO-Häuser und für ein Recht auf Stadt!

Demo vom Stadion zu den ESSO Häusern

15:30 Uhr Auftaktkundgebung am Südkurvenvorplatz Millerntorstadion

16:00 Uhr Start der Demonstration

Anschließend Abschlusskundgebung mit kulturellem Rahmenprogramm auf dem Spielbudenplatz: Megafon Verstärker- Aktion mit Schwabinggradballett

Wenn die Häuser fallen, fällt auch das Viertel …

Im Herzen von St. Pauli liegen die so genannten ESSO Häuser. Seit nunmehr 4 Jahren kämpfen die BewohnerInnen, NachbarInnen und UnterstützerInnen als Initiative ESSO-Häuser für den Erhalt der Häuser.

http://www.initiative-esso-haeuser.de/archive/demoaufruf_28042013.htm

Kein Abriss der ESSO-Häuser – Die Stadt gehört allen!

Kranzniederlegung in Köln

St. Pauli-Fans planen Kranzniederlegung in Köln

Am 17.09.12 gastiert der FC St. Pauli in der 2. Bundesliga beim 1. FC Köln. Die St. Pauli- Fanszene wird im Vorfeld des Spiels einen Kranz am Ehrenmal der Edelweißpiraten in Köln-Ehrenfeld niederlegen.

In diesem Sommer beherrschte eine Diskussion über Sicherheitsfragen die Öffentlichkeit weit über die Fußballwelt hinaus. In den letzten Wochen trat jedoch das ein, wovor Experten schon lange gewarnt hatten: Gemäßigte und gesprächsbereite Fangruppen wurden durch den Druck von Medien, Verbänden und Vereinen geschwächt und verunsichert. Dies nutzen zunehmend rechtsradikale Gruppen, um in das entstehende Vakuum in den Fankurven vorzustoßen und sich dort mitsamt ihrer menschenverachtenden Ideologie zu präsentieren und Andersdenkende zu terrorisieren. Aachen, Duisburg und Dortmund seien da nur beispielhaft genannt.

Es ist also mal wieder an der Zeit aufzustehen und daran zu erinnern, dass sich faschistische Ideologien nicht von alleine verflüchtigen. Auch auf staatliche Organe kann man in diesem Zusammenhang nur bedingt vertrauen, wie das Trauerspiel um die Taten der rechtsextremen Terrorgruppe NSU zeigt. Ebenso ist es im Fußballzusammenhang in jüngster Vergangenheit mehrfach dazu gekommen, dass junge Fans, die sich gegen rechtsradikale Umtriebe gewehrt haben, nicht etwa für ihre Zivilcourage gelobt, sondern sogar mit bundesweiten Stadionverboten belegt wurden (Bremen, Mainz, St. Pauli…).

Dies ist Grund genug für die Fans des FC St. Pauli, mit den Edelweißpiraten eine Gruppe zu ehren, die in düsterster Zeit ein Beispiel für Mut und ehrenhaftes Engagement gegeben hat, was nicht hoch genug zu bewerten ist. Entstanden aus dem Willen, nicht im Gleichschritt der Hitlerjugend marschieren zu wollen und lieber frei zu sein, haben sich viele Edelweißpiraten von Köln bis Dortmund dem antifaschistischen Widerstand in den 30er und 40er Jahren angeschlossen. Etliche wurden dafür inhaftiert und misshandelt. Wir verweisen hier auf die hervorragende Infosammlung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln:

http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/index.html

Wir sind sehr erfreut, dass wir mit Gertrud „Mucki“ Koch ( 88 ) eine Edelweißpiratin begrüßen können, die im Rahmen der Kranzniederlegung aus ihren Erfahrungen berichten wird. Auch hier sei vorab auf ein Interview mit ihr verwiesen: http://www.eg.nsdok.de/default.asp?typ=p

Die Aktion wird von der Fanszene des FC St. Pauli geplant und durchgeführt, wir würden uns aber natürlich trotzdem über zahlreiche Teilnehmer aus Köln und Umgebung freuen, die zusammen mit uns eine würdevolle und dennoch kämpferische Kundgebung veranstalten, die deutlich macht, dass es mal wieder an der Zeit ist, gegen den braunen Scum aufzustehen, im Stadion und überall!

Alerta Antifascista!

Zeit: Montag, 17.09.2012, pünktlich 17.00 Uhr
Ort: Bartholomäus-Schink-Straße, Köln Ehrenfeld

Fanszene FC St. Pauli
September 2012

Stellungnahme des FCSR zu den Geschehnissen rund um das Rostockspiel

Liebe Fanclubs,
wir mussten und wollten – anders als die einschlägigen Boulevardmedien – die Geschehnisse rund um das Rostock-Spiel am Sonntag – zuerst halbwegs ordnen, bevor wir uns dazu äußern!
Wir freuen uns zum einen, dass sich wirklich viele Fans unseres Vereins an den Protesten beteiligt haben. Über 1.500 Fans haben sich friedlich auf dem Südkurvenplatz gesammelt – im Stadion haben viele weitere Fans durch Transparente den Protest mitgetragen.
Wir sind immer noch der Meinung, dass Protest gegen die willkürliche Aussperrung von Fußballfans richtig und wichtig ist. Wir alle wollen Gästefans am Millerntor und auch wir alle wollen unserem magischen FC zu Auswärtsspielen begleiten.
Was wir nicht akzeptieren können und auch scharf verurteilen, sind die gesuchten Konfrontationen zwischen Fans und der Polizei in unmittelbarer Umgebung unserer Faninstitutionen und Kneipen sowie der Angriff auf die Kneipe des anderen Hamburger Vereins. Darunter leiden im Nachhinein sehr viel mehr Fans als nur diejenigen, die es zu verantworten haben.
An diesen Ausschreitungen waren nach unseren Beobachtungen auch uns unbekannte Gesichter beteiligt. Dass diese Leute sich nicht überlegen, welche Konsequenzen ihr Handeln für unsere Fanszene hat, können wir nur bedauern. Von St. Pauli-Fans, die sich an so etwas beteiligt haben sollten, erwarten wir dieses Nachdenken über Sinn und Unsinn sowie Konsequenzen aber immer und überall. Ihr tragt eine Verantwortung. Ihr seid nicht allein! Begreift es!
Das Jolly Roger und der Fanladen sind keine Ausgangspunkte und Rückzugsräume für Rechtsverstöße! Wir lassen nicht zu, dass die Arbeit des Fanprojekts, eine von Fans getragenen Kneipe sowie unbeteiligte Personen durch derartiges Verhalten gefährdet werden!
Und beim Thema Gefährdung angelangt, müssen wir der Hamburger Polizei mitteilen, dass wir über ihr Auftreten rund um das Jolly Roger entsetzt sind und sie nochmals auffordern, den Begriff \“Verhältnismäßigkeit\“ wieder in ihre polizeiliche Taktik aufzunehmen.
Wir als FCSR möchten mit allen Faninstitutionen in einen Dialog einsteigen, wie wir den Geschehnissen vom Sonntag Rechnung tragen können und welche Möglichkeiten uns für die Zukunft bleiben.
Gleichwohl ist uns auch klar, dass das kein spezifisches Problem unseres Vereins ist, sondern vielmehr die logische Folge einer Sicherheitsspirale, die so massiv immer weiter gedreht wird, dass diese Geschehnisse sich geradezu ereignen mussten. Umso deutlicher wird, dass es nun die Aufgabe aller Kräfte unsere Fanszene ist, die Geschehnisse aufzuarbeiten und wirksame Strategien zu entwickeln, Fußballspiele in einem friedlicherem Kontext stattfinden zu lassen.
Wir möchten in aller Deutlichkeit klarstellen, dass uns stumpfe Fingerzeige auf einzelne Gruppen zuwider sind und wir diese für nicht zielführend halten!
Wir möchten auch auf die Stellungnahme des Fanladen verweisen, die wir in vollem Umfang mittragen.
Hamburg, 26.04.2012 FCSR der offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli von 1910
Liebe Fanclubs,
wir mussten und wollten – anders als die einschlägigen Boulevardmedien – die Geschehnisse rund um das Rostock-Spiel am Sonntag – zuerst halbwegs ordnen, bevor wir uns dazu äußern!
Wir freuen uns zum einen, dass sich wirklich viele Fans unseres Vereins an den Protesten beteiligt haben. Über 1.500 Fans haben sich friedlich auf dem Südkurvenplatz gesammelt – im Stadion haben viele weitere Fans durch Transparente den Protest mitgetragen.
Wir sind immer noch der Meinung, dass Protest gegen die willkürliche Aussperrung von Fußballfans richtig und wichtig ist. Wir alle wollen Gästefans am Millerntor und auch wir alle wollen unserem magischen FC zu Auswärtsspielen begleiten.
Was wir nicht akzeptieren können und auch scharf verurteilen, sind die gesuchten Konfrontationen zwischen Fans und der Polizei in unmittelbarer Umgebung unserer Faninstitutionen und Kneipen sowie der Angriff auf die Kneipe des anderen Hamburger Vereins. Darunter leiden im Nachhinein sehr viel mehr Fans als nur diejenigen, die es zu verantworten haben.
An diesen Ausschreitungen waren nach unseren Beobachtungen auch uns unbekannte Gesichter beteiligt. Dass diese Leute sich nicht überlegen, welche Konsequenzen ihr Handeln für unsere Fanszene hat, können wir nur bedauern. Von St. Pauli-Fans, die sich an so etwas beteiligt haben sollten, erwarten wir dieses Nachdenken über Sinn und Unsinn sowie Konsequenzen aber immer und überall. Ihr tragt eine Verantwortung. Ihr seid nicht allein! Begreift es!
Das Jolly Roger und der Fanladen sind keine Ausgangspunkte und Rückzugsräume für Rechtsverstöße! Wir lassen nicht zu, dass die Arbeit des Fanprojekts, eine von Fans getragenen Kneipe sowie unbeteiligte Personen durch derartiges Verhalten gefährdet werden!
Und beim Thema Gefährdung angelangt, müssen wir der Hamburger Polizei mitteilen, dass wir über ihr Auftreten rund um das Jolly Roger entsetzt sind und sie nochmals auffordern, den Begriff \“Verhältnismäßigkeit\“ wieder in ihre polizeiliche Taktik aufzunehmen.
Wir als FCSR möchten mit allen Faninstitutionen in einen Dialog einsteigen, wie wir den Geschehnissen vom Sonntag Rechnung tragen können und welche Möglichkeiten uns für die Zukunft bleiben.
Gleichwohl ist uns auch klar, dass das kein spezifisches Problem unseres Vereins ist, sondern vielmehr die logische Folge einer Sicherheitsspirale, die so massiv immer weiter gedreht wird, dass diese Geschehnisse sich geradezu ereignen mussten. Umso deutlicher wird, dass es nun die Aufgabe aller Kräfte unsere Fanszene ist, die Geschehnisse aufzuarbeiten und wirksame Strategien zu entwickeln, Fußballspiele in einem friedlicherem Kontext stattfinden zu lassen.
Wir möchten in aller Deutlichkeit klarstellen, dass uns stumpfe Fingerzeige auf einzelne Gruppen zuwider sind und wir diese für nicht zielführend halten!
Wir möchten auch auf die Stellungnahme des Fanladen verweisen, die wir in vollem Umfang mittragen.
Hamburg, 26.04.2012 FCSR der offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli von 1910